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angeblich aus Aegypten herstammen sollte '). DieseYase ist mit Figuren bedeckt, die theils in Reliefausgearbeitet, theils eingekratzt sind, mir aber eherdurch Schaben, als durch Formen angefertigt zusein scheinen. Obgleich alles nur von roher Arbeitist, so schien sie mir doch aus dem Grunde merk-würdig, weil man den Pan oder den ägyptischenMendes ganz so darauf abgebildet findet, als ihnuns HeRODOT schildert.
Zuerst findet man auf dem Deckel den auf jenenkanopischen Yasen als vierte Abweichung angebrach-ten Kynokephaluskopf, und unterhalb, am Yor-derlhcile desselben, den Pan oder Mendes mitBocksbeinen angebracht, hinterhalb aber denselbenGott in Pygmeengestalt, und mit bärtigem Kopfeabgebildet, auf welchem letzten er einen Aufsatzhat, der sich bis an die YYurzel des Nasenbeinesdes Kynokephalus hinzieht.
Auf der einen Seite des Bauchgefäfses selbsterblickt man dagegen eine seltsame Figur mit einerYogelmaske, die ich nicht zu deuten wage, und zweiYügel, die Futter suchend und fressend dargestelltsind. Ob es Ibisse, Spechte, Piaben u. dgl. m. vor-stellen soll, vermag ich nicht zu entscheiden. Aufder andern Seite hingegen erblickt man den P anoder Mendes abermals in Pygmeengestalt, aber mitSatyrsohren und dem Litus, als Zeichen des ewigen
1 ) Sie befindet sich jetat in der Konigl. SammlunS tuBerlin.