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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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In Schalckie bei Cairo wird eine sehr geschätztePferderage gezogen, welche im Durchschnitt etwamit 100 Louisd'ors das Stück bezahlt wird.

In Cairo selbst findet man von allen diesenPferdearten, aber wenn sie wirklich gut sind, sowerden sie daselbst zu hohen Preisen abgesetzt.Die Ausfuhr der Pferde ist erlaubt, und der Paschaerschwert es auf keine Weise, wenn man aus den,seiner Herrschaft unterworfenen Ländern Pferde be-ziehen will.

So weit Ali Osiman Aga . Gern hätte ichüber so manches andere Wissenswerthe nähere Aus-kunft erhalten, allein der Aufenthalt dieses sonstziemlich mittheilenden Türken war zu kurz.

Mit dieser Aussage des ägyptischen Kavallerie-Agas wollen wir nun die nähere Beschreibung deswackern Schweizers burkhard t, welcher das Va-terland der Dongola's selbst bereiste, und leider sei-nen Freunden und den Wissenschaften allzufrühentrissen wurde, vergleichen. Er sagt nämlich beiseiner ersten Reise nach Dongola von dieser Pfer-deart Folgendes:

Dongola ist wegen der Zucht seiner Pferde be-rühmt, von denen eine grofse Menge von den Ein-wohnern von Mahafs, dem Grenzdistrikte Ober-Nubiens an Dongola, eingeführt wird. Sie bestehenmeistens in Hengsten, weil che Eingcbornen Nubiensselten auf Stuten reiten. Diese Pferdeart stammtursprünglich aus Arabien, und ist eine der schön-sten, welche ich zu Gesicht bekommen. Sie besitzen

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