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lieh fingerlanges geschnittenes Stroh zur Nahrungbot. In Dongola, Mahas etc. soll man ihnen dage-gen vorzugsweise, oder auch nothgedrungen, Doura,eine Art von türkischem Weizen (der aber klein-körniger und zarter als dieser ist), und deren Blat-ter statt des Heues und Strohes, und hei den Be-duinen der libyschen Wüste zuweilen trockene Dat-teln als Futter reichen.
Während des ägyptischen Frühjahres, das heifst,wenn alle Felder grün sind, werden sie, in Gemein-schaft mit dem übrigen Viehstand, (aus Büffeln, Ka-meelen, Eseln, Schaafen bestehend) auf den Bar-zim, das heifst in den Klee geführt, woselbst siealsdann drei bis vier Monate zu bleiben pflegen undnach Belieben fressen können, jedoch dabei nichtszu saufen erhalten. Diefs reinigt ihr Blut, schwächtsie aber zugleich so, dafs man sie während dieserZeit nicht sehr anstrengen darf.
Hier, so wie in ihren Ställen, werden sie nicht,wie hei uns, an Halftern, sondern durch Stricke, diean den Beinen befestigt sind, an in die Erde ge-schlagene Pfähle gebunden, wodurch die Halsmus-keln ein freieres Spiel behalten, und dem Halse einegröfsere Beweglichkeit bleibt.
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