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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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sich mit allen vier Beinen zugleich in die Luft lan-ziren. Sie werden sehr geschätzt, und überall imhohen Preise gehalten.

So viel mir bisher bekannt geworden, sind seiteinigen Jahren etwa zwölf Stück von diesen Dongo-lesen nach Europa gebracht worden, wovon einigeSeine Majestät der König von WüRTEMBEßG fürseine Gestüte, eins der Prinz vou CARIGNAN, undeins der Fürst BORGHESE erhielten, zwei durchW ad DINGTOA' nach England, eins durch den HerrnRoux nach Wien, und durch mich eins nach Ber-lin versetzt wurden. Allein sie scheinen bisher nurwenig Glück in Europa gemacht zu haben, denn ichvernehme nicht, dafs eine besondere Nachfrage nachdieser Rage ist, und ich mufste den von mir nachBerlin geschafften Dongolahengst, der mir, bis anOrt und Stelle geliefert, acht hundert preufsischeThaler zu stehen kam, für etwa siebenzig Thalerauf öffentlicher Auction verkaufen.

Diefs war mir um so schmerzhafter, als manwohl einen Versuch damit hätte anstellen können,dessen Ergebnifs in so fern belehrend ausgefallensein dürfte, als er entweder eine vorgefafste Mei-nung für oder gegen jene Dongolara$e beseitigt, undauf jeden Fall unsere Gestütskunde bereichert habenwürde.

Welchen grofsen Werth die Araber auf gute,anerkannte Pierderacen legen, und wie sie bemühtsind, ihie ächte Abstammung durch sorgfältig auf-bewahrte Stammbäume zu beurkunden, ist hinrei-