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feinen, gebogenen Kopf, viel Geschmeidigkeit inden Gliedern, und sind überhaupt sehr beweglich.Sie laufen sehr schnell, können mehrere Stundenhinter einander im Laufe aushalten, und man hatFälle, dafs ein solches Pferd zweimal vicrundzwan-zig Stunden nichts genofs, und doch thätig blieb.Daher stehen sie auch in einem hohen Werth, unddie ausgezeichnetsten Stuten führen einen kleinenBeutel am Halse, in welchem sich ein Streifen vonGazellenhaut befindet, worauf ihre Genealogie ge-schrieben steht.
Die syrischen sind farbenreicher als jene, undwerden von ihnen besonders diejenigen, die in derNähe des todten Meeres und von Palmyra gezogenwerden, sehr geschätzt.
Die aus der Wüste Barka sind schlank undkräftig, und daher für Strapazen und Kriegszügesehr geeignet. Die Stute, deren ich mich auf mei-nem Zuge durch die libysche Wüste bediente, undderen grofse Ausdauer und Brauchbarkeit ich selbsterprobte, war aus jener Gegend.
Die ägyptischen dagegen sind lebhaft, aber nichtso schnell und ausdauernd, als die oben angeführ-ten Bagen. In der Provinz, Scharkie im Delta,und bei Thata in der Thebaide, werden die bestenägyptischen Pferde gezogen; allein was mir an ihnenmifsfällt, ist, dafs man sie zu dickleibig werden läfst,und immer vorzugsweise dergleichen sucht. (Ein tiir-kischei Geschmack, der schon ein Bedingungsmittelder Schönheit beim Frauenzimmer ist.)