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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
Entstehung
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chen wollte, ihm zweihundert kapadocische Pferdeübersendet habe, welches er schwerlich gethan ha-ben würde, wenn die arabischen Pferde zu seinerZeit in einem so hohen Teufe, als diefs heuligesTages der Fall ist, gestanden hätten. Ueber diearabischen Ragepferde ist übrigens bereits so vielVortreffliches, aber auch so viel Mährchenhaftesgeschrieben worden, dafs es mir schwer fallen würde,in beiden Fällen viel Neues darüber beizubringen;allein dessenungeachtet will ich es versuchen, das-jenige, was ich durch die mündliche Mittheilungsachkundiger Männer, und seihst erfahren habe, alseine Ergänzung des bisher Bekannten hier aufzu-stellen.

Was das ursprüngliche Vaterland der edelstenRagen anbetrifft, so ward mir hierüber dasjenigewiederholt, was andere Schriftsteller bereits zumTheil angeführt haben, nämlich, dafs sie aus demNedjed ') oder aus dem Gebirge Chemmer 3 ),und zwar von den fünf Stuten MAHOMEDS ab-stammen, daher ihre arabische Benennung: El-Koms. Sie werden für die schönsten und bestenPferde gehalten, haben feine und hohe Beine, einenschlanken, wohl proportionirten Leib, einen überausgut gebildeten, wohl angesetzten Hals, und einen

1) welches nach G OLI U S von das: hoch,erhaben-gelegen heifst, abstammen .soll.

2) ( Aa - v , welches etwa 40 geographische Meilen

^on Medina liegen soll.