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Nachtr (1827) Nachträge zu meinem Werke
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gehen nicht ablegen. Diese bestehen gemeiniglichaus einer Muskete, aus einer oder zwei grofsenPistolen, einem Athagan und einem krummen Säbel,die alle mehr oder weniger reich mit Silber oderGold verziert sind, und wovon sie einige Stücke imGürtel zu tragen pflegen, so dafs sie mir stets wieein wandelndes Zeughaus vorkamen. So bewaffnetund nach einer malerischen Weise bekleidet nennensie sich Pelikar oder Krieger.

Ihr kriegerischer Sinn *) und ihr Eigennutz be-wegen sie, fremde Kriegsdienste zu suchen und sichdem zu verdingen, der sie am besten bezahlt; alleingemeiniglich nur auf eine kurze Zeit, mit der Hoff-nung, bald bereichert in ihr Vaterland zurückzukeh-ren 2 ). Nach Hanse zurückgekehrt, widmen sie sich,

1) Nach Thomas Siimart Hughes (s. dessen Heisenach Janina und Albanien, Theil III. Kap. 1.) sind die Mirde-ten der kriegerischste Zweig aller in Albanien ansäfsigen Alba-neser. Sie bewohnen die Gegend zwischen Givanna und Ales-sio, an der Gränze des Paschaliks von Skutari, und können10,000 Mann ins Feld stellen. Man glaubt, dals sie von denje-nigen Lateinern abstammen, welche durch die Lascaris aus Kon-stantinopel vertrieben worden sind, und auch von denen, dieHoger der Zweite, König von Apulien, bei seiner unglückli-chen Unternehmung auf Thessalien, gebrauchte. Ihre Spracheist ein Gemisch, aus dem Lateinischen und Italienischen ent-lehnt. Sie sind römisch-katholischen Glaubens, aber intolerantund selbst fanatisch. Ihr zeitiges Oberhaupt führt den Titei:Pr in glas; sie erkennen die Normalautorität des Paschas vonSkutari an und zahlen ihm einen jährlichen Tribut, erlauben esaber nicht, dafs dessen Truppen ihren Grund und Boden betre-ten. Sie bewohnen kleine Dorfschaften, und sind arm aberredlich.

2) Es erhellet bereits aus dem D IO I) O R ( Lib. II. p. 494ed.it . de. I r ese/) , dafs die Bewohner des alten Epyrus die Ge-