Eigentliche Verzelchnus.
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LhSachstjW Nönigin Aöhnü«ich! aüZlp«chaicn.
Krieg gcschehcn.Wurdc auch zu solche» Rc-gicrung wenig bedienet scyn-daß Ihre Ma-jestät mit wachsen/ Braunschtveig/ Bran-denburg/ Pfaly/ vnd also m»t alle vornen:b-sten Fürstlichen Häusscrn befreundet/ dannes viel mehr zu besorgen/IhrcMaycst.wür-dc alßdann desto kühner/ alles nachscmcmGefallen anstellen/ vnnd dcro Schul? vnnd/zülffc bey seinen Blutsverwandten suchen»vollen.
Au deine auch nichts verträglich seye obglcichIhre Majestät ein gurcr »soldat/vndKriegs wol erfahren/dictveil sonderlich der-gleichen gesinnete Potciitatcn so viel destomehr vnd eheKricg anzufahcn begicrig/mü-stens alsdann/ die Stäiidc alles auff ihrenKosten htnauß führen.
Eben»nässig wurde auch Ihrer Chur-fürstltchcn Gn. zu Sachsen Person Raht-schlagung gepflogen / wolle aber auch denBöhmischen »ständen anzunemen/ (wi c diederentwegen gehaltene Böhmische Lc»nn,l-tac»oneo>so vnlängst im Truck außgangcn/inehrcrs berichten thun)bcdcncklich gemachtwerden / »n Ansehung Ihre ChurfürstlicheGnaden mächtig an Volck/^andt/vnndbeuten/ vnd Gelt/ würde daher die Bob-inen auff alle Wege zu versuchen vnterste-hen/erblich zu machen/wie alle seine 4andtseyen/ könne auch mir scmer »nacht viel pri-stiren: Seye auch von Natur kein grosserFreundt deß Adels Frcyhcytcn/wie an sei-ner Regierung zu sehen/»vürdebin vnd wi-
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^»oe/ so allbereit wider sie schreibe / würden'daher mehrals vnder demPäpstlichcn Jochvntcrtruckt/ vnnd die Einigkeit / vntcrdci?Retig,ons Verwandten werde auffgchebrwcrdcn.Wie dann Ire Churfürstliehe Gn.in gemein beschtverlichcr rigicrc/ als De-stcr:eich/ müste sich darumb Sachsen anHcster.'cich nothwendig halten/ leide son-stcn/ allster Ihrer Churfürstlichcn GnadenReligion kein andere/ als die ihrige . Seyeauch Königs Ferdinand: Person inn Böh-men/nur deß Sachsen nicht verbessert/ auchviel hcfftigerwtderdtc Reform: rtcn/als diePapisten sei ber/ werc dcrowegc zu besorgen/es müsten d»c Orrbvcloxi Verfolgung zugewarten haben/weit sichIhre Churfürstli- >ehe Gnaden von den Geistlichen regiere las-.sen/dic Onkoäoxl forlrcn mchrvntcrdenPäpstischen/alsvntcrdcn Sachsen/ »vürdeihnen also Sachsen zu mächtig seyn / vnnd'keinen orrboäoxu m geduldc/hctte auch fürsich selbst den Böhmen mehr geschadet/ alsgenuyet/seye nicht arbeitsam/ noch nachdcn-ffen/arbeite alles durchPfaffcn vndN.ach-tc sich derGraffen/vndAdels nicht/scye keinLiebhaber der Freyheiten/drucke selbst seinenAdel/ vnnd »vürde d»c Böhmen/ durch denAdel regieren/ in gemein auch sich ehe zu denPäpstischcn schlagen/ vnd schwere conbmo-ncszum Fncden rathen.
Hicrauff ist endlichen diec 0 nluItaci 0 aufChur Pfaltz gefallen/ vnnd vorgenommenworden/auch daß Ihre Chursürstl.Gnaden
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auß den Schulden »viirdc abhclffcn/ so wür-den sie Irer Churfürstlichen Gnaden / ihriandt Gütcr/vnnd Eygcnrhiuub verschrei-ben müssen/ dardurch emgutestheil ^andtsan sich bringen/weil iren die verderbte Gü-ter wolfcylm Gewalt konunen/ auch nichtsdahtnden lassen/ »veil sie dcro KtNderSuc-cesston nicht vergewissert.
An dein hctten Ihr Churfürstliche Gna-den vmb Böhme nichts verdienet/seye alleinschuldig mit seinem Rath/ das Budwcißnit in der Böhmen Hände/daß die Böhmenvom Bucquoy so viel brcnnens vnnd Vn-gelegenhe,tieydcn / lasse, sich sonst auch vonetlichen wenigRähten/reglcrcn/daher zu be-sorgen/ Ihre Churfürstliche Gnade würdeebenmässlg in Böhmen viel regieren / vntidan der Hestcnetchtschcn Regierung »veniggnug rcformtrcn.-Fouirtc sehr die Geistlichewürde die Abthuung der Clöster nicht willi-gen / sondern vielmehr die Restitution derverpfändeten vnnd verkaufften Güter fürbilllch achten/sey auch den Reformlnen sehrfeindt/ wie auch Ihre Rähtc/ vnnd Äoctor
>LH. Pfalylzum 'iönig>n BöhmSvorgeschla«gen.
Vrsachcnwarumbder p faltz-graffLhur,fürst zumRönig inaSöhmcn
vnnd deren zu Favor acccplirek worden/In-sonderheit dieweil Ihr Churfurstl.Gnadcnsich gegen dem von C)ona entdecket/ daß sic anz».,ch.auff vorgehende Voeatlon sich vmb das Kö- wen.mgreich Böhmen annehmen wolte/innRath deß Königs von Engellandt/ wicwo lnichtperzmblnc> nem solches geschehe/son-dern auß genc igtcrAffection gegen Böhme/vnd gemeine Wesen.Iu dem seye Er Pfaly- ^graff EhurfÜrst m oclcra r, sj, m 1, vnnd guteni »Zen >j,tract»re den Adel trefflich wol / seye'nichts schuldig / habe stattlich Baarschaffr/darauß er / vnnd auß seinem Schah grostcHülffe thun könne/ darzu auch Anhalt/ soebenmässtg ntt ohne Baarschaffl/würdc denBöhmcnHülfferzcigen.Wic nicht wcmgerEngellandtGeldt v»u,d Volck schicken/ sogleichfallsauch würde vonPrinyMorißcn/vnnd den Stadcn geschehe»»: So hctte mansich auch dissclts/ wo die Wahl auff Pfaly»seittcn außschlüge/kemes wegs fürBaycrnals dessenGurchleucht sehr »vol gegen ChurPfalß affectionirt/ zu besorge/zu dem allemwürde Chur Pfaltz für alle andernPotmta-
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