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Gedmckwürdtger Gejchlchtm
Z?«rlzog vöSavoyenzur Wahlvorgcschla-gcu vndn>a«Dr-fachen nitzulässig.
dcrn/ dieweil solche Auffnehmung vndKrö-nung/so tmJahrgeschehen/ noch bey^.cbzeittcn Keysers Vkatthw vorgenommenvndmdasWcrck gcrtchtwordcii/ mit iistvnd Practlckcn zugangcn/ in den? man etli-che Trcwlose dieses Köiiigreicho vnd Vat-tcrlandtv Verräthcr durch Gcschcnck vndVcrheissungcn zur ch>and gezogen / an-dere aber durch schwere Betrawungendarzugcnötigct hctte. Vnnd wer gleichwol Nichtss desto weniger »nit gewissen Bedingungen ge-schehen/welchen wo er nicht nachkommenwürdc/soltenshm die Stände zu keinem Ge-horsam verbunden seyn.
Die -Dritte Vrsach wäre/ alshetkeerge-mcldtcn Anhängen nicht nachgesetzet / sondern den Eyd/so er den Ständen geschwor?/vnnd die Rcvcrßbricff/so er den Ländern gcgeben/in v:el Weg vbcrfahrcn. Ja/das nochmehr/sich bey dazumal noch lebenden Keysers Matthi-r Acitten/nicht allein in die Re-gierung selber emgetrungen/sondern auchvor vnd nach desselben KeysereAbleibc-i/sichals ein öffentlichen Fcmdt dieser Länder er-klärt. Vnd zwar dasselbige zufordcrstzu die-sem End/ damit er d»e Christliche Evange-lische Religion in gedachten Ländern wiedergegebenen Majestät Briefs den Ständendes Königreichs vnnd den mitcinvcrieibtcnLändern die freye Wahl eines Königs/ wieauch andere Freyheiten abnöthigcn/ vnndsie vndcr das Spannische Joch bringenmöchte / in dem er mit dem König in Spa-nien wegen des Königreichs Böhmen ge-wisse paLta auffgcrichtek.Auffwelche Weißdann er sich selber alles Fugen vnd Rechten/weiches ihm nach Kcyscrs Matti)l.r tödli-chen Abgang hctte gcdcyen mögen/ hctt vn-fähig/ hingegen die Lander von besagterPflicht ^qucit vnnd lcdig gemacht. Dieseswaren der Böhmen Summarische Vrsa-chcn/ dcßwcgcn sie auch hernach ein sonder-liche /VpoloAi wcitlcuffttg licsstii außgchc.Darauff aber Kcyscr bcrüinznüuz zumTheil in vndcrschiedlichctt an Chur vilndFürsten Schrtfftcn zum Theil durch einesonderlichegrnndtltchc vecluction hat las-senantworten/ dcßwcg? auch wir dieses l)u'-purarzumEndedcs Dritten Buchs wollen !
außtändische Nationen gehalten / die insChurfürstliche Collegium nicht admittiretwürden. Seye auch Ire Fürstliche Burch-leuch.Päpstlicher Religion zugethan/dessenSohn RömlscherKirchen Cardinal /daherdann die PäpstischeExcommunieattön zu beförchten/ vnd werde die fürgenominene Reformatton vber Geistliche Güter /Iesuitcr/Capuciner/ vnddiehcfftigen^andleute/ inder Religion/ die Abthuung der PäpstischeKirchen nicht passiren lasset:.
So dann auch nicht darauff zu bawen/obgleich Oberster von Manßfclvt Vertröstung gebe der Relrgions Mutation / seye esdoch nur eine Redeauß Vnbcdacht / dannweil er kein Fundament 8.cIiAionl8 0rrdo.üoxX habe/seyeetn leichtsinnigcsWerck/vnkeine Beständigkeit zu hoffen. Hertc auchSavoy mit Genff starcke vnd hochbetewrctcVerträge aussgerichtet/aber kemengehaltc/were auch zu besorgen/ wann er die Cron er-langte vnd die Macht in die ghandt bekom-men/würde er mit andern Ertzhertzogen cor-respondiren/vnnd gegen Spanische Sans-faction alles wider die Böhmen tenttercnkönnen/zu Gefahr der Evangelischen. Iudemhetlc er auch Kinder/welche er würdewollen zur Succession der Cron bringen/weil cr nunmehr erlebt/ dardurch die freyeWahl auch würde entgehen. Ob cr auchgleichem guter Soldat/ würde shmSpa-.ucndochgnug zu schaffen in Picmont/ dae»n Oauß/Weib/K indcr/vnd Erb Vntcr-thaiicn/dte sn bey sich woltcn haben / jonstcndas gcringstsnit leystcn würdcii/was btßhcrgcschchen.Iu dcmc seye cr auch ein böserconomui., Vtwrdcntllch/verrhunltch/het-tekein Fürsehung mit Zcughäusscrn / Mu-nit«oli/ProVtant/ fahegcriivicl Krieg an/müstcns alsdann dieBöhmc jiuc hclffenauß-kochen. So stünden auch die Sraden nichtwol mit shm/daß er wieder Jusag den Spa-nischen Frieden eingegangen / hene vielFräwletn/vnd scde sren sondcrnStadt/dar-auffviel lauffe/seye auch vndanckbar gegenwol verdienten.
Dcßhlctchen würde auch Ihr KöniglichcWürde in Dcnnemarcc Pcrson/zum Koiitgin Böhnicn vorgeschlagcn/würdcti aber sei
Äönigi»
Denne-MarckjM
jpahren/vnddaselbst wcitläuffigcr außfüh- ner Personallerhandt Bedcirckc vorgcschü- ^.zm
tzet/ verwegen Ihre Ma/esta t den Bohnicn
ren.
Ferner so feynd bey dieser newcn Wahl zum König anzunchnicn/ bcoenckitch sailen
vndcrschicdliche Potentaten vnd Fürsten zükünfftigemKömg zu erwehlen/vorgcschlagc.-Da dann erstlich der Ocrtzog voir Savoyin Bcrathschlaguitg getiommen / vnnd vonseiner Person tractlrt / doch zur Wahl/ alsvnfügsamb/abgesch läge worden/MttVor-wendung/ObIhre Fürstliche Durchleuch.wol von Sächsischem Geblüt / so würdendoch alle die frcmbde Spraache n führen/für
wollc/lnsonderhclt/ weil cr ein solcher Der.'/dcmc die Gemein nit belieben/ vnd sehr nachdem sbloluro Impcrio strebe/dahcrozu be-sorgen/ er würde mitler Zeit sich nicht m>tdero hohen Priullcgicn in Böhiiicn begnü-gen lassen.Were auch zu besorgen/ es wurdedie Stände in DenncmarckIhre Ma/cstätausterhalb des Landes nicht verbleiben las-sen/ wie allbereit im Braunschweigischem
Krieg ^
vorzcschl»ge»
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