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^ von dem König Schreiben wegen.deß Ge-leyts gehadt/vnd vermög derselbe' das gclcyterlanget:wie ebenes falls Lieäsnciaies andie Churfürsten nur allein vom König nursich gebracht hektcn. Vnd obivol crwähnctcAbgesandten/neben den Kömgl.auch vou deStanden einen Gewalt gehabt/ so erscheinedoch auf den Protokollen so viel/ daß solchessonderlich wegö dcß.Streits so damahls zwl-»sehen dc»nKöNig5lA>l i«u^cto in Pole/ alsTutorn vnd ncchstenAgnaten/vnd dan deinKönig vnd den Stände fürgefallcn/geschc-hcn sey: Wie das disputat so zwischen derWahl fürgcfallen/klärlich bczeligcte. Wellaber/laut besagten Protoeols/sie sich vocedensclbcndamals strettige»i Sachen mit ei-nander vertragen/ vnnd der eine GefnidtcVlaetid-zui! Her: zu Sttubcrg (welcherprincipai-rcrdcßKönigs Gesandtergcwc-ftn/)zur Wahl zugelassen worden:So tönd-tcdarauß als cmcmcaiotlngulatt.vnndsosich gar zwischen andern Partheyen vnd inandern Sachen zugetragen/ in diesem fallIhre.Mr. May. betreffend/ zu Nachtheilvndllranucliciv nichts erzwungen werden.Dann mikI. Kön. M.bV:ch>izaäo hcttees gar ein andere gelcgenhcit / bey welchemweder llctbAus M>nc>ielvraii5,noch sonst ci-Niger anderer im Wcg scye. welche auchselbst/als pnncipaiii!) gcgctiwetigc werc.
So were auch in offt erwahnete Schaff-ten/ viel andere Sachen mehr mit Vn-grundt angezogc/als ncmlich dz die Ständepropriccaru seyen lurium üieötoraiiü.dar-zu sie doch inlladiles.dann wanndirscmalsowcke/so wurde weder der K önig in Böhm.inuellircr werden / noch der Rom. Kcyserchnc mit dem Ehurfürstenthumb/ de: Ehur-vnd dkErtzschenckcnAnipt mvestircn köncn»Weil abcrI.K.M. ordentlich inuellirerso gebäre auch blllich derselben/vnd keinemande rn/das Recht vnd die St'nnzur Wahl»
AumBcschlut) were zuernnnern noch vb-rig/dz ncnilich nit alle Stände in gememdeß Königr. Böh>n» sondern nur die scnige/so sich zu einem ÄcfensiönWerrk vor Dwe-ctorn von etlichen auffwerffcn lassen / solchsvngegründtcs Wesen fürgcnommen httte/dann wan sonsten Absendungc viel in gerin-gern fachen von den Ständen ausser LandesGeschehen/ mäste solches bey emc offcnc»i vnvon dem König außgeschnebenen Landtaggeschlossen seyn/ welches hicrinn aber garnit geschehen/ kcin Landtag ausgeschrieben/nocheinige vollmacht hierzu den vermeincenDireQoribuz gegeben wordcivere.Sondcr-tlch hctte neben vielen ehrlichen vrra^ueder ganye Eatholische theilvon den Ständemit diesem Werck nichts zu thun/ were auchgar nicht dieses shr Meynung vnd begeremInmassen dann sich auch die hicrauß abge-
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fertigte Perfoncn anders vndcrschnebcn/als ihr Berufs nntsich brachte/ in dcme siesich ncnnctcnAbgcsandte aller dreyer Stän-den ? ix: doch nicht alle Stände sondernnur 2 .3. vermeinte viretäo > es chr Principa-len were»»/ vnd dieselbe lin frcm Schreibenvor ihre Gesandten nenneten vnd fttzctcn.
Im andern S chreiben an das samptltchHechlöblichst Ehurfürstliche Colle^iumzu Franckfurt/gebcn sie gleicher Massen sol-che fachen für/ deren man gar nie geständigvnd welche sich in der Warhcitandcrst ver-hielte. ÄankeincBcdräwung noch zwang/viel weniger andere viizlmit che Mittcl/wc!- lehe sie nit namhafft inachtö/ gebraucht wor-den wcrcn : Sie wollen dann dardtirch die/fcs verstanden/ vnnd vor eine Betrcwung/oder anders vnziclnblichcs Mittel angezogchaben/daß man etliche von mcn/ welche we-gen der freyen Wahl vnglcich berichtet vndeingenommen gewesen/ auß der GüldenenBull Kcysers (/310I1IV» von dato Pragden?. Aprtlio in: Jahr» Itcin aüß derC>lsposition Königs VIallislai ztl Prag denFrcytag nach der Heyligcn drey König tagAnno I5W. datlrt. <)cßglc»chen auß derLandsordnung vndcr dem Hirul vön derKönigt.Wahlfowolauß den Revers oderMayestälbmff Königs des
Erstcn/vndcrmdatoVkitworh nach Sanct/KZiäii Anno i5?5.vnd dergleichen beweiß-lichen Documenten mehr/ scl parrem vnndöffentlich so viel mformirt vnd vnderwicsenHaß nemlichen in angeregter GüldenenBiill (welche aiiff der Stand in Böhmenselbst Instantz vnnd Begehren außgebrachtvndzukünfftlgcnvnndewlgeli zeiten gültigseyn solle ) mit außträcklichen Worten nurin solchem Fall crwchntcn Standen inBöhmen die freye Wahl zugelassen werde/Wann niemand mehr auß dem KöniglichenStamm Samen vnd Geblüt/ männlichenvnd weiblichen Geschlechts/vbrig vnd vor-bände werc: Itcm/W»edieVcrordnung 0-der Älssositton Königs Vlactislz, dises ver-sähe: Wann dessen Sohn König l.uäom-Las ohne Erben mit Todt abgehen solte/daßseine Tochter Anna eine rechte Erbin deßKönigreichsBohmen verbleiben soltt.Vorwelche dann aiich die Stände in BöhmenSie crkandt vnd angenommen»
Ferner daß die Lands L)rdnung/zu wel-cher so woldcr König selbst/ alsdie Ständegeschworen vnd verbunden / sichauffdiesevorhergehende beyde Brieff vnd Lonlliru-riones Mttanzichung/wo vn wan sie ci-trircrreforirer> auch klar vnnd deutlich meldte:Wann vermög der Güldenen Bull KeysersEarl deß^» vnnd der Verordnung KönigsVlaäislgj(nemlich als dann allererst/ vnndnit cher)es zur Wahl eines Königs in Böh-
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