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durch solch Ampt zu cxerciren fug vnd Recht
erlangt.
^ ^ ! Item daß Ihr Kön.M.nach Abgang derK .M. -u iuchts mchrcrm als nur zurConfir-inacion der Priuiteglcn verbunden gewesen/! welches dannin rechtcrAeitaciimpilrr/vnndsolche Confirmatlon dem Dbristen Burg-grasten / nach laut deß Rcucrß / zu geschlekct. i worden wcrc.
Vnd ob schon dicVnderthancn widerwer-tig/Rebeliisch vitdVngchorsanib seyen/kön-dtc doch solches keine Churfürsten an sei nemC hurf. AiZwt/Wahlgercchtigkclt/vnnd an-deren C hui fürstlichen Regalien / Rechtenvnnd deren rcchtmässig eroberten postessionvnnd Besitz pr^iudlctrlich seyn.
Dahcro dan die von etlichen auß denBöh-nicn gegen IhrKön.May.bißhcrovervbtcThätlichkeiten derselben so wenig als vorherder ncchst verstorbenen K.M.an ihrem pcis.m > > abbrüchtich oder nachtheylig seyn fönte,powere auch dergleichen wider cmcnChur-fürsten vondcnBöhnicn angezogene gewalt-san.eÄctcnrionviidwldcrsctzlichcAblclNiiiigvielmehr skrastwürdig als das sie derselben zuihrem t'.uvl sich zu rahmen haben selten/viid da auch daraus wegen solcher ihrer Wi-derspenstigkeit /vngcachttt so vieler von IhrM.bishero vergangenen Trcwen/Vättcr-lichen vnnd Gnädigsten Vcrmahnungen/vnnd an dic chzand gegebenen Mitteln/dem4andtVngclcgcnhett cntstanden/foseyc mc-mandts änderst / als Sie sclbsten / Vhrsachdran.
Vers fanfstc/ so hctten Ihre KöniglicheMaycstat noch viel rrcwc vnnd GehorsameVndcrthanen auß allen dreyen Standen inBvhmcn/won beyderley Religionen/Ja dermeyste theyl würde mit Awang zur Rebelli-on gctrlingcn/ dahcro I.May.solchcmV-bel zu steivcrcn / mit ihrcin Kricgßvolck starckim werck sey/hetten auch Patenten sin denennoch cinenl jeglichen I.M.GnadvndGütcangcbotten würde) deßwegen ausgehen las-scn/vttd dardurch/wie aiich »re Statthalter/den Posseß / so viel an deroselbcngcwcscn/er-hatten.
Fcrdinan- j Vors Sechste / so seyen frische Excmplad., 'zur vorhandcn/nut wcylandKcyssrMaximlllan2/a!'!n,üs- 'l. ncwdlichcn daß Anno 1562. den 4. No-,e>. beruf ucmb. KcyscrMa.r!Mlllan.durch den damalsscn werden, gewesenen C hiirfurstcnErtzbischoffDaniclniMemtz/als em Kanig zu Böhmen vnndN^tChurfürst auß Psticht vnnd Gebühr/(wiedie > cidz tV>rmgii2 lauten) zur Wahlcmcs Römischen Königs »,ach Franrkfurt ci-tlret worden/ auch der Wahl vnd dem gantzc^6tri> bcygcwohnet. Da doch dcsten chwn' Vattcr Keyser Lcrdinandus/ChrtstfcligstcrGcdachrnuß/datitals noch bey ^cbcn vnnd in
völligem Regiment vnnd Posseß dep König-reichs gewesen.
Desgleichen wcre mit Keyser RudolphoAnno >575. geschehen / welcher als ein Ge-krönter Könlgzu Böhmen/als Kcys.Maxi-milianis noch beygeben gewesen / vnnd dieRegierung auffsich getragen/ bey der Kö-niglichen Wahl sein Chur ampt exequirt/vnnd neben andern Churfürsten das vccre-rum Llcökivnizden^?. Dcköbris besiegelt:Da doch damahls beyde höchstcrmeldtc Kö-nige von den Incorporirten banden / w»c je-tzige Ihr Königliche Mayestet/die Erbhul-dlgung noch nicht empfangen betten. We-rtn nun beyde crmcltc Keyser darumb das sieGesalbte vnnd GelröntcKönigc in Böhmengewesen/noch bey Regierung ihrer D» Vät-tcrn zur Wahl zugelassen worden : Wasköntc dann Kömg Ferdinands »m Weg ste-hen/daß er nicht gleich/ als vcrmögdcr Gül-denen Bull / vnnd derselben Dbseruantz/alsem Gckröndter vnnd Gesalbter Fürst vnndKönig m Böhmen/vnnd aust den stracks/nach Kcyscrs Matthür Todt/ohn allcsMtt-tcl die volügc Regier ung gefallen/ die StlMvnnd Wahl emes Römlscheii Königs habensoltc.i
Sovielaberdic vondcnl)ire(korilzu8 an-gezogene Cxcmpla betreffen thctc/ so schick-ten noch reumctcn sich dieselbe hieher garnichts Dann der streit/so inemcm oder demandern fürgcfallen/ were jederzeit zwischenAgnatcn/auch Fürstlichen vnd glcichmessi-gen Stands Personen / nicht aber zwischenDenn vnnd Vndenhancn gewesen: Wiesie dann auch in ihrer Schrifft zu mchrma-hlcn ohne Gruiid das Churampt nurallein auff ein blosse posscsswn fundirenvnd rcstrlnguircn / :c. So geben auch diewort der Güldenen Bull /dz diese ordicungvonLsrvlol V. jnter?rincipe5 LicQorcz»vnnd nit vndcr Henn vnnd Vndcrthanenauffgcrlchtct.- Wie dann auch Kcyscrs Ca-rotl Meynung strack's zuwider lausten wür-de/daß/indenic er die Compctcntz/so zumöfftcrn dcr Wahl halber zwischen den Für-sten vnd Vndcnhanen fürgefallen/ dieselbedargcgen zwischetlFürstenvndVndcthaneneyngcführct werden solte. WürdcnalsodieCxcmpla gar vngcreumt zu dieser Sachenallcgirt / als welche/ wie gcmeldt/ nicht zwi-schcnHcr:n vnd Vntcrthancn/sondern zwi-schen Fürsten des Reichs/auch theils vor derGüldenen Bull sich zugetragen vnnd zu sol-cher Coustnution betten mehr Vrsach gege-ben.
Belangend aber die beyzeiten Königs 4u-douick bcschchcnc Absandung / so müstensieerstlich wisten/ das damals mt tue Stände/sondern der Komg^udoulcus scibszurWahlerfordert worden.auch die Gesandten allein
von dem
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