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gar nicht/ daß wir deßwegen soffen auß demKönigreich verjagt vnnd vcrbanntt sein / jaachtcnsvll mehr darfür/daß vnshicrin vonvnscrn Widersachern grosse ehr geschehe vndwidcrfahrcn.San damit geben fleaußtrüek-lich zu erkennen/das? wlrdem jenigcn was invnser Regel auffcrlcgtwird/flcissg folgenvnd nachkommen/ daß wir nemblich andererbeuth Hcyl vnd Seligkeit vns höchlich an-gelegen se»n laßen/welche zwar ausserhalbder Kirchen/ vnd ohne wahren Glauben vndgehorsam / der dem Pabst als Christi Statt-haltern vnd stchtbarlichcm Haupt der Kir-chen auffErden gebäret/niemand widerfah-ren kan. Sann der Römisch Pabst ist in sol-cher Geistlichen AmptsvcrwattungvbcrdicChrist! t cheK irch/d er rech t e vnd tvahrc Nach-folger dcsH. Apostels Pctri/ welchen derHErr Christus ais er auffdicfcr Welt war/zu einem Felsen vnd dem andern Fundamentseiner K wehen gemacht vnd verordnet/vndmit dem höchsten gcwalt dieselbe zuRegierenbegabt hat/ wie auß diesen wortkklarffchab-zuncmcn/da er zu jhm sagt selig bistu Simondu Sohn Ionas: Sann Fleisch vnd Bluthat dir das nicht offenbart/ sondern meinVattcr imHlMMcl. Vnd ich sage auch dir:Su bist Petrus/ vnd auff diesen Fclß wit ichbawcn wcinKirche. vnd dicPsortcn der Hel-len sollen sie nicht vbe rwelttgcn.Vnd dir wilich geben dieSchlüsscl der Himnetn. vnd al-les was dubtnden wirst auff Erden/soll auchgebunden sem in den Himeln/ vnd alles wasdu lösen wirst auffErdcn/soll auch gelöst seinin den Himmeln.
Eben dcnsclbc Pctrum hat der Her: Chri-stus selbst nicht ohn sonderliche vrsaeh drey-mal angesprochen/ vnd befohlen daß er feineSchaaff vnd Kammer Weiden soll. Weildann der Her: Christus von der zal ÄicserSchaaffen nicmands außgcnomcn/ erschei-net klärlich/ daß demH. Pctro vnd seinennachfolgcrn/nicht allein vbcr etliche/ solidervbcrallcSchaaff/ vnndalsovberdcn gan-zen Schaffstall vndKirch Chrtsti/dlc Geist-liche Sorgvnd Regierung befohlen sey.
Vnd dieses ist nicht allein vnsere sondernaller Catholtschen bchr / ist auch nicht ncwi/sondern eben also von den heiligen Vatternvnd Kirchen lehrcrn geführt wordcn.Sannalso hat der H. IccnTusvor 1400. Jahrenvon der Römischen Kwch/ geschrieben.IudicserKirch muß die gantze Kirch/das ,st/alle glaubige allenthalben / wegen jhrcs hö-hcrn Änschen/zusainnten kominen.ScrH.Hicronymus hat vor woo. Jahrenalso a>i den Römischen Pabst geschrieben:Ich / sagt er / so keinem ersten (oder Haupt)als dem Hcr:n Christo nachfolget / habe gc-melnschafft mit deiner Helligkeit/daß ist/mitdem Stul Pctri. Ich weiß daß auff Visen
Felsen die Kireh gebawct sey. Wer ausser-halb dieses Hauß das bamb essen wird/ der istvnrcin.Wcr zur zeit der Sündsiuth «n derArckNoc nlt sein wird/der wirbt verderben.Wer mit dir(nemblich de Römischen Pabst)nrcht rcrsamlct/ der wird zcrstrcwet: das ist/der des Her:n Christi nit ist/der ist des An-tichrists. Vnd an eine andern ort da er vonviekcrlcy anfcchtungen der Keycr wider dieChristliche Kirch redet / sagt eratso: Werdk StulPetrizugethan ist veristauchmcm/das ist/ mit dem halt ich es.
ScrH.Augustinus bck'cnt auch außtrück-lich/ daß die Äffacht vnd fürtrcffligkcir desApostollschen Stuls allzeit in der RömischeKirch gewesen. Cbcn dasselbe hat vngcfchrvor i-oo.Jahr Maximinianus Blschoff zz;Constantinopcl bezeugt da er sagt: alle GreYen oder bandschafftc der Welt/so den Hcnnmit auffrichtZgcm.Icrycn auff vü angenom-men/ vnnd den wahren Glauben bekennen/sehen auff den gcwaltdcr Römischen Pabstals auff die Sonn/vnd ncmen oder ctnpsan-gcn von denselben das siecht des Catholisch kvnd Apostolischen Glaubens.
Vor andern aber hat hiervon der H.Bernhardus an den Pabst Eugcnium vnge-fchrvor ^».Jahren sehr deutlich vnd heim-lich geschrieben/bastvns/ sagt er/fleißigernachforschen/wer du scycst/vnd was PersonoderAmpt du dieser zcü in der Kirch Gottestragcst.Werbistu nun?dcr grosse Pncstcr/der Sbristc Pabst. Su bist ein Fürst der Bi-schoffcn/ein Erb dcrApostcln/du bist in Elkeder zeit Abel/m RegierungNoe/im Erßvae-terthunib Abraham / lnbchrungMclchtsc-dcch / in WürdeAaron/ittanschenNkoyscs/imRielstcramptSamucl/inGewaltPetrus/in Salbung Christus. Sirscinddic Schlüs-seln gegeben/ b»r scind die Schaff besohlenwordcn.Csscindwol Türwarterdeß Him-mels/ vnd Hirten der Herde/du aber hast soviel ein Hcnlichern Name ererbt/als dersclbvorandcrn inchr vntcrschcids hat. Jene ha-ben ihr gewisse besondere Herd/ dir aber semdsie alle befohlen. Vnd du bist mcht allein derSchaaff/ sondern auehdcr Hirten selbstem-zjgcrHnt. Fragst» woher ich das beweiseAuß dem Wort des Her:«. Sann welchen?/ich sag nichtBischoff/sondern wetchcmApo-stel scmdalso ohn vndcrscheidt alle Schaaffbefohlen worden? Hastu mich lieb/ Pctrc/soWeide meine Schaaff.Welche? Sicse odertcne Völr'icr/«n dieser oder jener Stakt / indiesem oder jenem band? oder Königreich?Meine Schaaff/sagt er. Wcr schct nicht/das er nicht etliche allein hat damit andeu-ten/sondern allcsampt jhmcvntcrgebcn wol-len? Sa kein vmerschctdt gcmachA wirdk/wird auch nichts außgcsöndcrt/ :c. Sicscssemd des H.Bemhardl Wort vü mcynnng/
welch e