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Gevenckwürdiger Geschichten
schafft vud die Rittcrschafft / haben mit wil-len der Kömgl.May.angemcmem Land-tag/was in dieser Onds Ordnung/ vnd inder 4andtaffcl abgeschrieben stchet / vorRecht erbaut vnd bestättigct/ darvon ihnenWissenschafft der Königt.May. vnnddieStimme der aherüschafft vnd Rittcrschafft/haben je vnd allezeit dieFrcyhcit gehabt/ mitwillen derK önigl.May.an gcmcinen^and^tag/Ihre Rechte zu mehren/ oder zumm-dcrnAvclchc FrcyhcirSle Ihnen nachnialszuvor behalten/ was die gedachten zwccneStande an gcn.ctncn -Landtag sich bewilli-gen/daß Sie Ihrer Recht halbeti/dicselbe zumehren vnd zu mindern »nacht habensollen.
Dieweil dan diese -Landsordnungsoklarvnd lamer seyn/als bedürffen Sie keinerweitern Glofficrung: Denn klarlich vnnddcuttichwlrb m denselben aliffgesctzt vnd be-schloßen/ daß man nach Inhalt der güldenBullen Lseoi, IV. Maycstätcn KönigsVV^-IisI-Zi procociiercu vnnd vcisah-ren solle. Beyde b)jplomara aber sagenvnnd seyen / daß auch wcibes Personen rechtevn ttatürlichcE rbcn deß K önigreichs seyn.Wird hinzu gesetzt/ nach vnsers jetzigen Kö-nigs vndÖencnssnemblichkeiäinznäl I.)Brieffen: Welche Sie darnach halten wol-len als wehre sie von einem Tuekmeuser ein-geflickt worden/ da sie doch vnter die gultt-gcnSatzungen deß K önigreichs gesetzt seyn.-Dieses ist auch nutzltch zu vcrmcrckcn/ daß
Zm Tittel von der ordentlichen
Wahl deß Königs, ä.. I.
So offt es dahin gereicht/daß nach lautder Privilegien dieses Königreichs/als dergüldenen Bull Kcyscrs (Troiidcß Vicrd-ten/ vndder Maicflätcn deß Königs V VU-üi^z>,vnnd der fetzigen Kcyscrl. MajestätBricffs/derden Ständen dar vbcr gegeben/ein König zu Böhmen gewehlec soll werden/sosolldie Wahl geschehen/ wie vor Altersgewesen auff dem Prager Schloß/n.
L.XX. So es darzukommen möchte/daßvermög der Privilegien/das ist der güldenBullcnKcyscr Carls des IV. vmidKömgsV VWäisIa i Majestäten/vnild jetziger Kö-niglichen Majestät Brieffs/ der darüberden Standen gegeben ist / sich alle dreyStände vmb einen Kömg vereinigten vndeinen Königwchleten / sötten die Burggra-fen demselben crwehltcn König nach derCrönung/wann ihnen das die drey Stän-de gebieten/das Schloß Carlstem/die Eronvnd Kleinodien/alles wie obgcjchricben/ab-trctten.
k.XXV.-Das-Landrccht soll ohncvcrhin-dernuß allwcge seinen Fortgang haben/vnnd da auch auß Vcrhängnuß Gottes dieKönigliche Maicstät ohne Erben abgien-ge / vermög der Privilegien deß König-reichs/das ist der gülden Bullen Keyscr
Carls deß IV« vnnd Königs VVlaäislzj ^ dte-Landtsordnungdic LlcQi o n oder WahlMajestäten/ vniid ictztgcr Königl. May. h», vnd widertiennen/ daSic doch nichtsBrieffs/ der den Ständelidarunib gegeben anders/ als ein Annehmung Ihres Erb-vnd gleich Erbe»« vor Hände seyn/soll nichts ! Herren.' desto weniger sich zuvcrwundern/desto weniger das -LandRecht seinen Fort- vasbriäiuucus ll.»nseinemI)>pioa^ri.söl-gang haben vnd gehalten weiden. ! chcs Wort mißbraucht hat/ wie oben vcr-
Soviclauß Versands Ordnung deß Kö- ineldct.nigretchs: «n was ansehen aber vnnd Kräff-' Blßhcr auß dem -Landrechk/welcher Be-ten dieselbe bey denen Böhmen sey/ kanauß - weiß billich allein soltc gnugsamb seyn,derselben Schluß .^genommen werden/ ^ Zu»n Vbcrfluß wollen wir auch alihicr sctz -welchcr vnter dem Mittel. en/d>c Bceydung der Obristei« v.mpte. deß
T. II, Die Herrschafft vnd Rittcrschafft sandte / welche auch i»l der -Lantdsorönutlgsollcii^ermog Ihrer Eydspfllchtcn/ das crzchlct wird: Denn diese klarlich bezeiiger/ .^.and Recht vnndauch andere Rechte/ also oaßdie 5uccc.i8ic>n denen Erben zugehörig. B-s»halten vnd rcchffertlgllch Vrtheil spräch- Ietzundcr O du weit bcrühmtcsBöhmcr-en/ vermög dieser Ordnung deß -Lairds/ wie land / wi t ich dir m einer Tastet abreisscit/sie vor billich vnnd recht erkennen/ vnnd wie ^ vnd fürAugcn stellen/die fürncmbsteDaupt- ^voralters gewesen / viind jcderman soll frey ! stück dessen was blßbcro gesagt worden." " ' ^ Fast voni Ersten Vrsprung deiner Nati-
on vnd Fürstenchumbs / biß auff V Vcucct'.> zum, welcher Ihmc Judith/ deß Kcyscrskudolplu I. Tochter vcrchltget / ist derBöhmischen Fürsten Geblüt durch Mannspersohncit/ohne alle Jenrennung der Omengany glückselig sortgepflmltzt wotvcn. Aberm dieses V V ö<x-5lzSoh>i/auch V Vocals-us genenitct/hat der A^anssta'Niu auffgebö-rct/ vnd ist forthin durch Wclbspcfföstncnweiter geflosstil. Von welcher Jeu a.« / drey
seyn/die Rechts Vrtheil so zuvor gangen/auff seine Sachen / die er im Rechten hat/zu appltcirm vnd abzulegen/ wie voraltersgewesen: Vnd jedcrnmn sott Inhalts dieserOrdnung/ welche m diesem Rechtsbuch ver-schrieben/ scmc Citation vnd Ladung sur-nemmen/deßgletchen nach erlangtem Vr-theil/ oder nach erstandenen Rechten/dasRecht führen / wie diese Ordnung mu sichbringt.
irem X.l V. Die Fürsten vnd die Dcn-
Auje-