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allbcrctt indenGewaltdeßllcrcljnancli kom-mc»i/vnd denselben als einen rechten ordent-lichen Erbcn/nit außWillkuhr/sondern außschuldigkeit angenonimcn hat. Dann nachdem sie cnnnat solche Erbgercehtigkeir erken-net vnd bckenntt/vnd sich vndcr diesem vnndkeincni andern Namen kcrclmanclc» vnter-gebcn habeit / was ist von nöhtcn diesesviel zu treibe oder aitzuzichcn: dieweil ermel-tes Erbrecht Sonnenklar vnnd offenbar »stcWie wir dann fotgems eben dieses mit dreyestarrten Arglimentc dcmonstrircn/ erweisenvnd behaupten wollen. Erst lieh mit Ihren sohoch berünckten Privilegien vnd bcgnadnn-gen selbsten/ auff welche die Widersirchcrpochenvnd jhr falsches Fürgcbcn daraus; zu, bcschcinen/sich vmb sonst bemühen. Nach-mals mit dem allzeit wehrenden vnd vblicheGebrauch vnd Gcwonheit welche sie auchanziehen.Endlichaußdcr ^.ands Ordnungvnd Satzungen/welche sie listiglich vertu-schen vnd dahin lassen.
Von diesem sollen denSententz vnd sprä-chen ein Vrthcil die Beschützer vnd hand-habe r der freyenWahl/nm folgcndciiWor-tcmWirhaben drey D>riginaldcr GüldeneBullen knäerici deß Keysers bey Händen:Vndcr welchen die erste gegeben Anno ):,2.iGie ander 1^6.Die dritte ii-.i.(sol seyn ni.)in welchen erdic fenigcn so von dcnStändcnzu Königen erwehlet worden/ doullrmirrvnd bestättiget: vnd deutlich außspricht/ daßdie Stände deß Königreichs / recht v»rd gc-^ walt haben nach ihrem gefallen/cincnKönigzu crwchlen: vnnd der von ihnen also er-wehlte König von ihm vnd künsstigcn Rö-! mischen Kcysern die ll.egaljz begehren vndi nemen solle.Mit dieser stimmcir auch anderegüldene Bullen Keysers Carls deß 4. ein/deren Äatum Anno iz^o.durch welchen die! vorigenpriuilesiaKeyscrskrläenci II con-ürmirr worden: Wie auch darneben wcit-läufftiger erklärt wird/ daß die Böhmen einGerechtigkeit h<rbcn einen König frey zu cr-wehleti.So weit lauten ihre Wort:
Aber Orolus IV. erklärt die Sachenweitläufftigcr/ alsshnc lieb vnd angciiehni/. derowegcn sie auch vmbsonst solcher ve-claranvn zu entgehen / sich vnttn bearbei-ten.
S'ann belangemdcß Keysers knäericiViplomalSzso wird das erste/ dessen-DatumAnno >2,^. vom Carolo IV. vom Wortzu Wort dem seinigen inlonrrvndconllr-mirt,in welchem nach dem kriclcrieusdeßKönigsOrrhogarsssonsten?r?cmi5lzj)verdienst hoch gcrünlbt vnd erzehlct/ vnndzwar dieses namhafft vnnd außtrücktieh/daß er thue vndcr andern Fürstcn/Hindangesetzt derselben zum Keyscr erwehlet /:so setzter ferner dieses hinzu. Gleich wie vnscr ge-
licbstcr Vetter Gottsceliger gcdächtnuß/König püilippus, nach dem er mir allenFürsten sich bcrahtschlagct/durch sein llri-uilegjeu verordnet vnd auffgesctzt/ so setzenviid bcstcttigcn wir ihn zum König/ vnd ap-probici cn eine so heilige Würdige conttirurion, Vnd vcrlcyhcn daß KönigreichBöhcinb auss ewig ohne alle Geldes anfor-dcruiig vnd gewöhnliche Gerechtigkeit vn-scrshoffs/Ihmc vnd seinen Nachkömlin-gen.-Vnd tiwllen/daßdcr imige so von ih-nen ziim Konig erwehlet worden/bey vnsvniid vnscrn Nachkömlmgcn erscheine/ vnddie keg-,l>.i schuldiger weiß empfange. -Dtßscind die Wort llriäerici. In welchen/wasvnVwievlctcrOirKoAZro dcmKöntg vndgant;cnKönigreich verleihe vnd gcbc/kanauß niit aiihangenden Vmbständen ermes-sen vnd gcvrthcilct werden.
Vnd Erstlich war/ist diß PrivilegiumdemKömg^tlüci^aiozuguiist vnd gefal-len gegeben worden/wie desselben Wort klargnugsam außwciscn / vnd derowcgen garnicht zuvermuihcn/ats habe der Keyscr hie-Mit der pollernet Ocrüogzri etwas nach-theiltgcs oder vcrfangligs sitzen vnnd ver-ordnen/sondern sie viel mehr begnaden vnderheben wollen: Nun aber wurde demselbensehr schädlich vnnd verfänglich gewesenseyn/ wann darunrb OcrüoAaruz der Ge-rechtigkeit der5uccclsion wcre beraubt wor-dcnzWclchcr auch als weiß vnd verständiginermcltes Privilegium mt wurde gcwilli-gct/sondern viel mehr solches Mit höchstemFleiß vnnd nach allem vermögen vcrworf-fenviind außgeschlosscn haben. -Derowcgener nun der gäntzlichen mcynung gcwcscn /essey weder ihmc/ noch scincin Erben hienütdaß wenigste benommen.
Aum Andern so hat man von dieser Sachdamals weder gedacht oder gehandelt / daßdie alte Form der Regierung/ so viel die wei-se die 5ucceLorez einzuführen belanget/ hol-te vcrcndcrt werden; Sondern damit dieKönigliche Einführung weniger als vor-hin/an dem Keyscr angebunden werc. haubiß auffdicselbc zeit/ obschon die Fürsten inBöhenib auß Erb gcrcchtigkctt einanderfolgeren:Jedoch würde dieKömglichcWür-de mt zugleich Mit solcher 5ucec>5iov erlan-get. Äan wenig auß denselben/vnd zwar zuvndcrschicdlichcn Ieitcnauß einer fordern/vnd nicht ordentlichen oderschuldtgenWol/that vnd Gnad vom Keyser/mit der König-lich. Krön begabt vnnd gezicret wordenscynd.Nach dem sie aber dieses Privilegiumerlangt vnd überkommen scvnd alle eben da-runlb daß sicitisFürstenthunibeingetretten/auch zu gleich vndcr die Könige gczehletworden: Wann sie nur alskeuäzrar-j öder
^.cycus-