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gute Belohnung/die Böstn aber in der HellenMarter vnd Pein haben sollen / aber nicht Ewig/sondern die Seelen sollen nach etlichenIahren mir andern Leibern / in einer andernWelt / deren Sie viel ikarusren, wiederum!»auffs nerve geboren werden. Ihre Kirchensollen voller Götzen stehen / deren etliche vhralte grawsainc Monster/ von Ertzt/ Marmor/, Holtz vnnd Erden gemacher. Ihre Pfaffenoder Gorcndiener Olclami genand/besche-ren Köpff vnd Bart / wieder den gemeine!«
Gebrauch der l^lneler , vnnd behängen sich
bey ihren Götzendienst mir Meßgewand/vnlgebrauchen viel Ceremonien / nicht vi,gleichdenen/so bey den Papisten m gebrauch sind.Diese lieben meist den Lel,l?m oder daß vnehliche Leben; Theils ziehen an vnrerschiedliche örter hcrlimb betteln. Theils aber bege-ben sich in das Gebirge vnd Holen/fuhren abEinsiedler ein hart strenges Leben. Sie solle:anch bisweilen / gefangene Thiere/Vogel vn!Fische kauffen vnnd wieder in die Lufft oderWaffer frey gehen lassen. Vermeinen sie ha>beir dadurch viel gute Wcrcke gethan. Solchen Gebrauch sollen auch etliche Muscovitelin Rußland haben/sonderlich zur Zelt der gros-sen Fasten. Dieser art lb/mclerso die schlech-testen vnd gcringesten im Lande/sollen etlicheMillionen gezehlcr werden.
Die dritte Serte wird genand/sol von einem INilolopsio, so zur Zeit des5on5ur gcleber / eingeführet worden seyn.Von diesem kakuln-eu sie / daß Er sey 80Hhr in Munerleibe gewesen. Ob derselbewol von seiner Lehre keine Schrifften hintersich verlassen/so haben doch andere/so sich seine Nachfolger genaird/ auß allerhand Sectu,viid Schwcrmereycn/etliche Bischer mit sei,zierliche:,Worten zusammen geschrieben. Diese leben auch meist ohne Eheliche Weiber inKlostern/sind auch schlechte geringeLenre/ erliche haben Weiber/wohnen m Hausern/vn!halten gleich andern zu gewissen Zeiten jhrcBetstunden. Sie sagen/ daß sie vnter andern(von jhnen erdichteten) Göttern vnd Götzenauch den Her.'cn des Himmels ehren/ bilde,aber ihnen ein/gleich auch die Persianer thundaß derselbeeine Leib habe/gleich wieMensche.
Vnter andern ihren Geistlichen Fabulenwird auch diese erzehlct:
Der Her: des Himmels der jtzo regiere/hiesse Li-lm, dann vor diesem hette einanderdie Regierung gehabt/mn Namen I>cu. Die-ser b.cu were eins mahls / auff einen weissenDrachen herunter auff Erden geritten kom-men / welchen Liam damahls ein berühmterWarsager/;u sich geladen. In dem nun l.cuüber der Mahlzeit sitzet / vnd sich nichtes bösesverimihtet/gehet dli-m vnd setzet sich auffdenDrachen / reitet hinauff gen Himmel »ndlumpt das gantze himllsche Reich ein / vndschleust den alten König I.eu gantzlich darvonauß. aber hat noch so viel durch bittex'ym newcn König erhalten/ daß Er nur auff.inen hohen Berge in leinn p,-rsicilren mü-ge/da sol Er noch biß auff den heutigen Tagseyn / aber den Berg kan niemand finden.Geben also die armen Leute zuverstehen / daßSie einen solchen Hern, / welcher eines an-dern Reich betrieglicher weise zeraubet/füremen Gott ehren.
Sie lehren auch daß ein Ort sey/in wel-chen das gute belohnet / vnd das böse gestrafftwerde. Item daß der Mensch entweder dieVnsterbligkcit/ oder doch em langes Leben all-hier bekommen köme. Solches zu erlangen/schreiben sie einem vor viel vnnd mancherleyarten zu sitzen / Imn etliche Gebctlcm offt zn-.vidcrholen/vnd gewisse darzu bereitete Artz-ney zu gebrauchen/ durch welche man nebenihrer Götter gunst/entweder jmmer oder dochlenzer leben wurde. Zeigen auch in ihrenTempeln etliche Bilder derer/die dadurch mitLeib viid Seel gen Hummel gefahren wehren.Hrer Pfaffen meistes werck vnd thun ist/ dieRuffel außrreiben/ dann sie davor halten/ daßiyre Hauser zum offtern von bösen Geisternbesessen werden. Wem, sie nun solches ver-richten/schlagen sie den um Tinten.auffgehlPapier gemahnen Tcuffcl un selben Hausean die Wand 'vnd fangen drauff an / so er-schrecklich zu schreyen/als wenn Sie dicTeuf-fcl selbst wehren vor solchen Geschrey sol derRuffel weichen. Sie geben auch vor/ daß sienach ihren willen allerhand Wetter machenkönnen/scheinet/wann dein so ist/daß die Tcuf-fcl sich vorjhnen mehr auß Freundschafft / alsauß Zanck außlreiben lassen. Die vornemb-sten dieser Secte wohnen in den TempelnHimmels vnd der Erden, vnd werden in ver-1
rich- i