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Hoffe pakir-t, Etliche famlcn derselben vielin ein Buch / vnd so sie etwas denckwürdigesfinden/wird es der ?oüeriret zum Nachrichtin die ^nnülez k-e^l! gebracht-
Die jahrlichenZolle vnd Einkunfften desKönigreiches/sollen sich über 150000 Mil-lionen erstrecken/ vnd werden nicht indes Kö-niges/sondern in den gemeinen Landkasten ge-leget. Es hat auch der König nicht Machtnach seinen gefallen darmn zu handeln/ son-dern es wird davon die Königliche Hoffstadtgar reichlich vnd überflüssig vmerhaltcn/wieauch des Königs Anverwandten. Item alles/was zum gemeinen Wesen gehöret; Da danndie Mawren der Städte vnd sonderlich desLandes nach derTartarey gelegen/ anwclchenjmmcr zu flicken ist / die meisten Vnkosten er-fordern / daß auch bißweilen solche jahrlicheEinkunfften/wie groß fie auch seynd/nicht zureichcn/vnd ncwe Schätzung auffs Land mußgelcgcr werden.
Diese dlation hat niemahls Lust gehabtjhre Benachbahrten mit Kriegesmacht anzu-fallen vnd dadurch ihre Grentzen zu verwci-rern/ da Sie doch wegen jhrer grossen Machtwol tonten/sondern lassen sich an dem genü-gen/was Gott vnd die Natur jhnen gegeben/vnd sehen wie sie dasselbe erhalten.
Von der I^incier R.clioion etwas zu-gedencken: so findet man in ihren Schrifftcn/das sie vor Alters alle einen einigen vnd Höch-sten Gott bekennet vnd geehrt haben/welchensie einen König desHimmels/Item den Him-mel vnd Erden selbst genennet haben/vielleichtauß der meinung/daß Himmel vnd Erden le-bendige dinge wercn / deren Seelen sievor denhöchstenGott gehalten. Neben diesen habensie etliche Geister der Berge/Flusse/vnd dervier theile derWclt/alS beschütz Geister geeh-ret. Itzigcr zeit aber befinden sich im gantzenReiche sürnemblich dreyerley Sectcn. Dieerste ist der ?ln1oiojchoru m, oder derGelahr-ten. Diese glauben vnd ehren einen einigenGott/vnd doch darbcy etliche andere Geister/wiewol im niedrigern Grad/gleubenauch daßdas gute vnd böse seine belohnung haben wer-de/aber in diesem Leben / entweder an jhnenselbst/oder an ihren Nachkommen. Dann siegläuben nicht daß nach diesem ein ander Leben I»u gewarten sey. Etliche aber meinen / daß die ^
Seelen der Frommen mit den Tugenden sichalso vereinigen / daß sie durch dieselben vn-sterblich werden. Der bösen Seelen aber/sobald sie vom Leibe außgiengen/vergiengcn alsein Rauch in der Lufft. Vnd ob diese zwar ei-nen Gott bekennen / haben sie doch keine Kir-chen oder Tempel/ noch sonst etwa einen Orch/in welchen sie zusammen kehmen/vnd jhrcnGottesdienst hielten/haben auch weder Prie-sternöcheinigciiolcnniretcn in derReligion.DieOpffer find bey jhnen im Gebrauch/ wel-che sie dem Könige des Himmels thun / Eswird aber nicht jederman vergönnet zuOpf-fcrn/sondern sagen es gebühre nur dem Kö-nige. Daher auch der König in beyden HauptHenschafften vnnd öc^uin zwey
herliche Tempel/ deren eine dem Himmel/ derander der Erden zu geeignet ist / haben sol.In denselbigen haben vor diesem die Königeselbst viel Ochsen vnd Schaffe opffcrn müs-sen/jtzo aber ist es dem kvlzAlffr-n übergeben.Diese Cecrc hclt nichts vom OIM-nu odervnehlichcm Leben / Sie nehmen so vielWei-ber/als jhnen beliebet.
Sie sollen jahrlich jhrer verstorbenen El-tern vnd Großelcern Gedächtnüß mit sonder-lichen Ceremonien begehen/vnd dcnftlben sogrosse Ehre erzeigen/als wenn sie noch am Le-ben wehren/vorgebend/daß sie wol wüsten/das die Todten darvon nichts empfunden/noch von den Speisen / so sie dabey aussetzten/genössen / oder bedürfftig wehren / sondern siewüsten nicht/ wodurch sie sonst ihre Liebe bessergegen sie zu verstehen geben kömcn / als durchdiß. Etliche sagen/daß solche Gewonheit da-her eingeführet/damit man den KMdcrn zuverstehen gebe / wie hoch man die Eltern beyLebzeiten ehren sol/ weil man solches den Ver-storbenen thun muß. Es sollen auch in gemeindie Kinder den Elrern daselbst so grosse LiebevnEhre erweisen/als sonst bey keiner d^non.
Die andere Secce nennen sie vmitokc,sol Lkriiki 65 auß InelolMn ihrenVrsprung genommen haben. Dann derlei,nelcr König ist durch einen Traum bewogenworden/ daß er Gesandten nach l-MolMn ge-schicket vmbdcrosclben Kcllxion vnd Bücherins Land zu holen. Diese ksbulircn daß dreyGötter in eineGonheitscyn zusammen gegan-gen. Glauben daß die Frommen im Himmel
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gute