Reise Beschreibtmg.
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Festung ist zwar/aber NlitVerlust sO.kausendMann/erobert worden.N«cht lange hernach als du besten Häupter vnd Officirer hinweg/ hatEr die Stadt LsZclac oder Babilon / nachdem sie 2(5. Jahr vnter derPerser Gewalt gewesen/wider vcrlohren/ vnd ist noch jyo in des Tür-eken Handen. Das löblichste daß Er »n seiner Regierung gethan / sa-gen die Perser sey/daß Er das arme Volck/wclches Lcksck vonkrusn, Xactirickusn, Lkslec?. vnd OeorZis über 7OOS. hinweg ge-noin»nen/vnd nach ker-adar bey aufffühmng etlicher kostbaren Gcbäwm:t harter Dienstbarkeit belegct/quitiret/vnd einen jeglichen wider anseinem Orkh zuziehen vergönnet / seynd aber kerne zoo. Personen wi-der nach Hauß kommen/drc andern aber wegen ungewohnter -tujftalle gestorben.
Der König war den» Truncke sehr ergeben/wer shm hierinn gleich/war ihm am liebsten: Neben diesem hielt Er die Weiberlust vnd Jag-ten für seine höchste Frewde / in demselben war er mehr als im Gerichtevnd Regierung/vmb welchcEr steh nicht viel bekümmerte/anzutreffen.
Er hatte drey Eheweiber/die eine wareineTochter eines Ober-sten/welcher vorzeiten emEselkreiber oder einer/der »mt den Esclen dasWasser ins Königes Küche getragen/gewesen. Dann als dieser eins-mals/dcm König auffder Jagt m der grossen Hiye einen kühlenTrunckWasser/welchen sonst niemand zuverschaffen wüste/darreiche-te/wurde jhm darfür das Dorff Kilo v bey >lackrlcku,n, sin welchemder Baur geboren/Eigenchümblich verehret. Dieser alsErreich wird/wurdevnterdic^rnehmenHoffditner genommen/vno als ersichimKriege wolhiclte/zum klinkslcln oder Obersten über ic>Oo.ManNgcmachet. Dessen Tochter welche sehr schön vnd jung / nam 8ckzc!r >vnd verehrte ste der Wittwen des Entleibcten 8et? jhremSohne , zum künsstigen Gemahl auffzuerziehen. Die andereEhcftawe war eine ChristlN/^arncras Lt,3N5. dcsRcgiercndenFür-stcn IN OcolZia Tochter/welche an dem König / bey bcstattigung desFriedens/soTckactr^baz mit Ismersz getroffen verheyrahtct wurde.
Die dritte war eine CyreassischeTartarin derLik« Tochter/vnddes offt erwehnkenFürsten Mussals Schwester. Diese wurde jhnzuvnscr Icit zugeführet. Da dann die Mutter jhr das Geleite biß an denStrom Büstrow gcgcbcn/vnd demKönig sagen lassen/daß er sie »lichtals eine gemeine Beyschlafferin/viel weniger als eine Schlavin / son-dern als scinEhewklb der gebürnach halten/vnd jhr widergenicsscnlassen wolle die Trewe vnd^iebe/so seine Mutter in der Jugend beyjhr/ ob sie schon jhre Schlavin gewesen/ vnd jhr offt die Schueaußgr,zogen/als ein leiblich Kind genossen. Wüste sie aber daß jhre Tochtersolte übel gehalten wcrben/wolte sie selbe lieber jyo in dicBüstrow stür-ycn/vnd der TochtcrVnglück mit jhr auff einmahl ertrrnckm. Siewolte aber gleichwol des besten hoffen. »
HöchsteZrewdedesKömg.
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;.Eheweiber.
r. Eine Per«stanerin.
2. Eine Ge«orgianeriu.
z. Eine Eyr,cassische Tar-tonn.
Kkt iij