Dem ZonigwlroGifftbci)bracht.
8ck,c!» 5et!
im Kriege.
Bluitze V!-Kori» VorLru«n.
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Ander?heil der pcrsiamschen
40. Personenicbtndig be-graoen.
nuin occupar Kcx. Er hat gemeiniglich / wenn Er solch Blutvcr-gressen im Smn gehabt/cin roth Kleid angezogen. Daher Er nut sol-^ chc»n Habit angethan ledermans Schrecken war.
Wegen so grausamen Tyrannischen and Blutstürtzungcn/wirddem König heimlich Gisst beygebracht/welcher/weit er nicht starckgnilggewesen/nurmemc a. Monats Kranckhcitaußgeschlagcn. AisEr wider genesen vnd nach den» Thäter forschet /mit v« htischung vie-ler Geschcnekcn/könipt eincMagd auß dem Frawcnzimmcr/welchesich mit andern vcrunwllligct / vnd saget/ daß der König den Gisst außdemFrawenzummr bekommen/vnd wcre dteAustisstertn silneMuhmeIläckanz Wittwe gewesen. Darauff hat man folgende Nacht imSchlosse em sehr jämmerlich Geschrey gehöret. D,c Niläar aber oderGrober haben / wicwol es jhncn ocrbotten/ dtlinoch berichtet / daß derKönig eme langeGrube »n dcmGartcn machcn/vnd 4O.personen außdenFrawenj»»nmer/anWeibem vn Mögden/lebendig begrabe lassen.
Vmb diese Zeit kam auch des Könges Mutter geschwinde hin-weg/es wurde zwar gesagct daß Sie an der pestc gestorben. Man hieltaber darvor/daß sie auch den Gang der 40. gegangen sey.
Im Kriege hielt der König sich frisch/vnd zwar anfänglich Sieg-hasst/sintemal Er den k-wchZcKaK tnK.itsn überwunde/darvon inVer Rückreise sol gesaget wcrden.Den Türcken von Babilon abhielte/vnd die Festung ki-uan einnahm. Aber hierbey thaten mehr die lapf-fere erfahrne Kriegeshclden/ vnnd das blinde Glück/als sein klugesBeginnen/welches man für den kühnen Temcriteten gar selten ersehenkunte.Dessen Exempel gab die Belägerung derFestung Lruan.. DannalsEr für derselben 4. ganyerMonatgelegen vnd nichts außgerichket/hat Er außVngedult vnd cielper-cion selbst persönlich an die Fe,stung laussen/vnd sich in Gefahr geben wolle»;/vorgebend; Es hctteder Türcke dieFestungvor diesem in z.Tagen eingenommen/ Er "aberwere nun so lange Int vergeblich darvor gelegen; Er wolle lieber sein-Leben darvor lassen als mit Schlmpffabziehen/ desweg<n Er allbereetmit einen seiner iarkcycn die Kleider verwechselt. Die Chanen vndObersten aber / welchen die Festung nut Gewalt zngewinnenvnmüg-lieh vorkam / vnd gleichwol selbst dem Könige mcht wiedcrsprechendürfften/baten die Mutter / daß sie ihrem Sohn zureden / vnd von sei-nen» Beginnen/welches nichts als den gegenwertlgen Vnlergang mitsich führen wurde/abmahnen wolte/wcnn an so starck bescytcr Festungetwas zuerhalten wcre/solte jhnen jhr -Leben daran zuwag? nicht zu liebseyn. 8ckacli aber gibt auss solch Anbringen der Mutter eineOhrfcigk/nittipt einen Streilhainmer / vnd wil Mit Gewalt gegen denFemd lauffen. Darauff fallen jhm die Osstcirer alle zu Fussc/vnd bit-ten nur noch vmb einen Tag ftist/ sie wollen selbst gehen / vnd jhr Heilausss eusscrste noch einmahl versuchen. Da hak aller Troß vnd wasnur Bogen vnd Pfeil fü hren k önnen/mit hinan gehen müssen / Die