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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
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Ander Theil der peruanischen

MtMord desLei! Xt^rls,

Xlyr5, die Hände zusammen / sihet gen Himmel vnd spricht seitsttzend;^ Ach Gott / wonmt habe »ch doch meines Vaters so grosse VngnadeDer«aufa- ^ verdienet? Wehe dem Verrähter/der hieran Schuld hat/doch mußGottes vnd des Königes Befehl geschehen.Vnter dessen stieß Lekuc.dcte den Lkcnrzce oder junger / so sie forne in der Leibbinde zutragenpflegen/zweymahl in den-bnb/daß Er zur Erden stürtztt vnd stirbet.DcrCörper »st über 4. Stunden daselbst im Moraß liegen blieben.Darauffbat sich ein so groß Jammer vnd Mordgeschrey nicht allem«von des Entleibetem Fürsten Gemahl vnd Freunden / sondern auchvon der gantzen Stadt Rrscht erhaben/welche theils des Königes Be-fehls vnwissend/ für das Königliche palat gelausten / Ach vnd Weheüber den Mord geruffen/Rache gefordert/ vnd alle die/welche Schuldan vergrcssung dieses vnschuldigen Königlichen Geblütes hetten / vcr-da»nmct. D»c Chanen vnnd grosse Her«» machen sich auß Furchtdarvon/lasscn den König alleine. Die Königin/des 8ct? Xlyl- Mut-ter/kömpt mit außgestremtcnHaaren vnd erbärmlichen Jetergeschreyfür den König gelausten/vngeachtek der Gefahr/so jhr auch daraußentstehen mochte / übcrfält den König/theils von grossem Hertzeleivgleich als von Vnsinnigeeit getrieben / theils weil sie jhres MkenVerstandes halber bey jhm sehr wolgelitten war/ schlägt nach jhm vndftmcht: Du Blut König / warumb wirst» ein »Mörder deines eigenenGeblütes / deines Namens vnd des ganzen Reiches ? wer sol dann»»ach dir regieren l Du übergibst hiermit das 4and deine», Feinden.Wormit hat doch mein frommer Sohn/der dich so hoch geliebet/die-sen Todt verschuldet? vnd was dergleichen wehemühkige Reden mehrgewesen. Sckack aber ist gleichsam erstarretgesessen/vttd hatendlich mit Thränen diese Wort von sich gegeben: Ach was solle ichthun? man hat mir gesaget/daß Er mit etlichen wieder mir eine Ver-rähtercy vorhttte ? was hilffts ? es ist geschehen. Das diese That demKönig hernach so herzlich gereuet/ als vorzeiten dem ^lexsnciro Xia-die Entleibung seines guten Freundes Llyci. hat man nicht alleinauß eigener Bekäntnis / sondern auch an seinem ieben vnd Thun wolabnehmen können; Zehen Tage ist Er nicht ane Tage siecht gekom-men/,st «n höchster Traurigkeit gesessen/vnd hak dasNasctuch im-mer für die Augen gehalten: hat einen gantzen Monat fast weder essennoch lrmckcn wollen: ist ein gantzIahrinTraur-wie auch hernachzeit seines Gebens in sehr schlechten Kleidern/so für kein Königlich Ha-bit konte angesehen werden/gegangen. Aber hie galt auch was Lurriu,«m selben Orte klaget. Xisle liumAnizinZcrujkQsrura conluluic,Huoä pIeruln^non tucui-alcä rl-ansAÄi» pcrpvnclimuz. 1ik.8.§Den Platz/ auff welchem der Mord geschehen hat Er mit einer langenMauren vmbziehcn vnd zu einem oder Frey stelle »nachm lassen/vnd reiche Stifftunq dahin verordnet/daß täglich die Armen daraußgespeisek werdm. Nach iv. Tagen brach der König von Rescht wider

gcrnvek dieThue.

<5urr. I. L>