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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
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433
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Reise Beschreibung. 4zz

leicht erhielte/wurde also das Magdlein von 8c6 Mutter verwahretvnd aufferzogen. Mit derselben zeuget 8eü Xiyrlä einen Sohn Sa-mens 8sm welcher dem Großvater lücceäircrc, denn 8cksckhakte seinen Sohn 8cti ^l^rlä vmbbringen lassen. Vnd zwarauß folgenden Vrfachen:

Als des alten 8cKacK Xl?»z Regierung etlichen Chanen je lengtrje scherffer fallen wolle /hätttn sie lieber gesehen / daß H-bas zu seinenVätern gegangen.vnd der Sohn zum Regimen: gekommen were/warffen verwegen einö»n.lls in 8cki b/lprs» Hauß einen Briefs/ in wel-chem sie den Vberdruß des allzulange gelebtcn Königes / vnd begierdejh»n dem 8eti wegen Cron vnd Scepter nur bald zu Zcaculiren, ange-zeiget. 8e6 X^yrsA aber als ein auffrichkig Gemüthe bringet den Bneffzi,m Vater/entdecket ihm solche Vm'ähtcrcy/Mlk höchsten VnwilleNwider dieselbe. Der Vater lcsset jhm zwar die Treue seines Sohnswolgefallen / wil jhn doch nicht gantz auß allem Verdacht lassen / ge-reht darüber in so grosse Furcht / daß er endlich des Nachts wol dreymahl seine Schlaffstclle verendert / auch vermeinet daß Er von solcherFurcht nicht ehe befreyet werden könte/ es geschehe dann durch denTodt seines Sohns. Als verwegen der König mit feiner ganyen Hoff-stadk eins male in KKanverreiset/vnd zu Reschl ein Ohrenbläser denKönig in seiner Meinung starcketc/vorgcbendwie Ervermerekete daßetliche Chanen mit 8cüX^ris wieder den König conlpüirctcn»hat Er den cZeneral Fcld-Hcrm / des Nameits Kul-r?uAaick2n >vor sich gefordert / vnd jhm anbefahlen 8c6 Xlyrls vmbzubringcn/kul-e-uZsicKsn fält dem Könige zu Fusse / leget seinen Sebcl ab / be-gehret lieber seinen Kopss selbst zu nusscn/ais den Kopff des KönigesSohns anzutasten. Dann / saget er / die an mir erzeigte Gnade öndWolthak demes Hauses ist viel zu groß / daß ich wider dich vnd deinemBlute nur was böses gedeneken/geschweige so grosse Missethat ver-üben solkc. K.urc^uA-u war von Geburt vnd Religion ein ArmenischerChrist / in der jugcnd von den Tarker»» gcstolen/ beschnitten/ vnd alsein S chlavc dem König /.bss vcrkaufft / Weil man aber an jhm einegute NakUr/Auffrichtigkcit/auch eine sonderliche Tapfferkeit im Krie-gcswcftn verspüret/hat man jhn Herfür gezogen/über Empkcr gesetzct/vnd endlich garzum 8crcjsw vderGcneralKcldhcrm über gantzPcrsienverordnet/ hat auch wieder die Feinde einen Sieg nach dem andern er-halten / daß 8cksck auß 4icbe jhm allezeit oder Hcrm gc-nennct. Als dieser obgcdachtcr »nassen sich entschuldiget/wird er ge-lassen /vnddtelcxccucjon einem Edeltnankclzuclzclc genant/anbe-fohlen. Dieser lessct sich willig darzu finden/ gehet gewapnet dc»n 8ekwelcher auß dem Bade auff einem MaulEsil geritten ka»n/vnd nur einen Pagen bey sich hatte / entgegen / fält dem MaulEsil inden Jaum/vnd spricht steige ab 8cK Kiyl-sa, deines Vaters Befehl ist/daß du sterben sott / vnd stieß jhn vom Pferde / Darauff schlüget 8e6

I i i Xi/r-

8sm

rühmlichesBeginne».

öebUtbelh