Reise Beschreibung;
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auff/begab sich nachLas^m, fordert die Chanen/die mit scinemSohnverdächtig gemachct worden / jampt dem Dhrenblästr zm Taffcl/ lcs-stt jhnen Gisst vnter den Wein mischen / vnd hält sie so lange bey sich/biß sie Todt mcdcrfalten.
Lcburbck wurde zwar nach dieser IcikvarnZa zu casvin, vndendlich Chan zu!<czjeeo. Aber seine Willigkeit zu gedachten» FürstenMord muste an jhm vnd den Seinen mit gleicher Maß gestrafft wer-den. Dann als über etliche Jahr 5chaclr/^.daz zuLasvin wider zuihm kömpt / befiehlt Er ihm ftmcn eigenen Sohn den Kopssabzuha-wen/vnd für ihm zubringen. Lebucb-K gehet traurig vom Könige/muß gleichwol dcffcn ernsten Befehl nachkommen / vnd seines SohnsKopff bringen. Darauff ftagek ihn der König / wie Er diesen Todti bey sich befundc. König/ du kanst es leicht gedcnckcn / antwortet Le-buedek Mit Thränen / Es war »nein einiger lieber Sohn / an dem ichhabe einen Mord begehen müssen/ mein Hertz bricht mir. Der Königaber; Itzund kckuc erkenne/wie wehe mir mein Hertz gethan hat/alsich meinen Sohn durch deine Hand hatte nieder stosscn lassen. Gibdich aber zu fticden/vnscre Söhne seynd beyde hm / vnd w»r seynd nunbeyde hierinnen auch einander gleich worden.
Nicht lange hernach/ als kobur Chan einen seiner Diener / wel-cher jhm in einem fürnehmcn ))anquctc nach gehaltener Taffel dasHandwasscr (so die ))erscrHrcm Gebrauch nach warm hcrumb zuge-ben pflegen) allzu heiß gemachct vnd die Hände verbräme / den Todthochbethcm lich drävcte/ist der Diener n;ik cmcm seiner Mitgescllm/wcchcr auch im schwartzcn Register stund / Eins geworden jhm vorzu-kommen. überfallen verwegen jhrcn wolbcrauschten Herm in derNacht / bringen jh» vtnb /vi-d lauffcndarvon.
8ckac!-l Xb>Äs hcttt den 'Vbclthäkcrn Nicht nachjagen lassen/wennnicht die Chanen vnnd grosse Hcnn inständig darumb angehalten /fürwendend/das/wenn solcher Mord vngcstraffct bleiben soitc/ künss-tig kcin Hcr:/dcr iittEyfer etwa hart redete/für seinen Schlauen sicherseyn wurde. Sind also die Mörder wider herbey gcbracht/vnd am Ne-belt gestrafft worden.
Ob nun wol wie gedacht scheinbar gnug/daß dem König seinesSohns (Untergang sehr gcrewet/befürchtetc nzansich doch/er möchteeinmahl IN t Xi^rlä cbentncssge Tragödie spielcn/derwegen seine9Ruttcr?hn, anfänglich heimlich halten / vnd nicht für den Großvater 'inchr bringen wolkc.Es hatte aber Zchaclr den Knaben licb/vndwölke gerne daß Er erhalten vnd nach jhm König wurde. Dann den !andern seinen zween Söhnen/als LkoäabcnäeU/ola, vnd Imain- 5cull hatte Er im Zorn die Augen emcm außstechen/ dem andern -unkemcm gtücnden Eysen blenden lassen/ vnd also zu.m Rcgiincnk vn-tüchtig gemachct.
llebut Mußj sein ugni^ Sohn enc-
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kebnt wirdvon seinenSchlavenvmbgcbracht.
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solle verstecktwerten.
lesset ^.Söh-ne blenden.