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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
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435
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Reise Beschreibung;

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auff/begab sich nachLas^m, fordert die Chanen/die mit scinemSohnverdächtig gemachct worden / jampt dem Dhrenblästr zm Taffcl/ lcs-stt jhnen Gisst vnter den Wein mischen / vnd hält sie so lange bey sich/biß sie Todt mcdcrfalten.

Lcburbck wurde zwar nach dieser IcikvarnZa zu casvin, vndendlich Chan zu!<czjeeo. Aber seine Willigkeit zu gedachten» FürstenMord muste an jhm vnd den Seinen mit gleicher Maß gestrafft wer-den. Dann als über etliche Jahr 5chaclr/^.daz zuLasvin wider zuihm kömpt / befiehlt Er ihm ftmcn eigenen Sohn den Kopssabzuha-wen/vnd für ihm zubringen. Lebucb-K gehet traurig vom Könige/muß gleichwol dcffcn ernsten Befehl nachkommen / vnd seines SohnsKopff bringen. Darauff ftagek ihn der König / wie Er diesen Todti bey sich befundc. König/ du kanst es leicht gedcnckcn / antwortet Le-buedek Mit Thränen / Es war »nein einiger lieber Sohn / an dem ichhabe einen Mord begehen müssen/ mein Hertz bricht mir. Der Königaber; Itzund kckuc erkenne/wie wehe mir mein Hertz gethan hat/alsich meinen Sohn durch deine Hand hatte nieder stosscn lassen. Gibdich aber zu fticden/vnscre Söhne seynd beyde hm / vnd w»r seynd nunbeyde hierinnen auch einander gleich worden.

Nicht lange hernach/ als kobur Chan einen seiner Diener / wel-cher jhm in einem fürnehmcn ))anquctc nach gehaltener Taffel dasHandwasscr (so die ))erscrHrcm Gebrauch nach warm hcrumb zuge-ben pflegen) allzu heiß gemachct vnd die Hände verbräme / den Todthochbethcm lich drävcte/ist der Diener n;ik cmcm seiner Mitgescllm/wcchcr auch im schwartzcn Register stund / Eins geworden jhm vorzu-kommen. überfallen verwegen jhrcn wolbcrauschten Herm in derNacht / bringen jh» vtnb /vi-d lauffcndarvon.

8ckac!-l Xb>Äs hcttt den 'Vbclthäkcrn Nicht nachjagen lassen/wennnicht die Chanen vnnd grosse Hcnn inständig darumb angehalten /fürwendend/das/wenn solcher Mord vngcstraffct bleiben soitc/ künss-tig kcin Hcr:/dcr iittEyfer etwa hart redete/für seinen Schlauen sicherseyn wurde. Sind also die Mörder wider herbey gcbracht/vnd am Ne-belt gestrafft worden.

Ob nun wol wie gedacht scheinbar gnug/daß dem König seinesSohns (Untergang sehr gcrewet/befürchtetc nzansich doch/er möchteeinmahl IN t Xi^rlä cbentncssge Tragödie spielcn/derwegen seine9Ruttcr?hn, anfänglich heimlich halten / vnd nicht für den Großvater 'inchr bringen wolkc.Es hatte aber Zchaclr den Knaben licb/vndwölke gerne daß Er erhalten vnd nach jhm König wurde. Dann den !andern seinen zween Söhnen/als LkoäabcnäeU/ola, vnd Imain- 5cull hatte Er im Zorn die Augen emcm außstechen/ dem andern -unkemcm gtücnden Eysen blenden lassen/ vnd also zu.m Rcgiincnk vn-tüchtig gemachct.

llebut Mußj sein ugni^ Sohn enc-

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kebnt wirdvon seinenSchlavenvmbgcbracht.

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solle verstecktwerten.

lesset ^.Söh-ne blenden.