5cliacl»^b2»Weiber.
bnngee scinci,Hoffmeister»mb. ' '
4Z2. Ander Theil.verperstanlschm
Er die beste Zuversicht hätte/ vnd meinet es wmdeamrathsambstenseyn/daß Er den Hoffmcistcr auß dem Wege ränmete/ Als aber d»eRähte jhnvon sölchcin Beginnen abmahnen wollen/ist er darauff bc-ftandm/daßers ins Werrkgeri6sict haben wolte/vnd zwar durch sieselbst. Gölte also eine Probe ihrer Treue seyn/aber m vnterlassungdesstm/wurde sttnc Vngnade ihnen vncrträglich fallen. Dieft werdenVerwegen mit dem König Eins / gehen m der Äacht zum Hoffmeistcrin dieKanmier weichen sie auffdcmRücken »mtoffenemMunde schlaf-sind funden. 8cllzack thut den ersten Hieb über den Mund / dieandern folgen nach. Der Hoffmeister ein startkcrMmn springet auff/wil sich zur Wehr steilen / vnter dessen kömpt des Hoffmcisters Stall-knecht durch solchen Twnult erwecket mn emem Bell Hinzu getauffcn/siagct/waqdazuthtl»ri dem Zckack^bas antworttt: Es giltkäur-icbictculi meines Fnndes Leben/gehe hllffvnd gib jhmdcn Rest/ so wilich dich zumFürstcnmachcn. Der Dienergehetsiisch auffscinenHermzu/hawct ihn mit dem Beil vollend nieder. Den andern T ag hernachlksset der König des bäurlckiclculickanz gantz Geschlecke / damit er !von demselben sich nichts Wicderwcrtiges zubcfürchtm hettc/nieder«"machen vnd außrottm. Der Stallknecht aber wird zum Chan vnd ^Quberuaror'inAcrar gemachck. Solches ist geschehen Lk. 1585.
SokacK ^kssHat/witwolbißweilkn sehr scharff/jedoch der Per-ser Aussage nach / em weißlich vnd nützlich Regiment/viel glücklicheKriege wider den Türeken/ Tartern vnd Indianern gefährek/ dieGräntzcn des persischen Reichs sehr verweitert / hin vnd wider vielKle5tttäen.!vnd andere herliche Gebäwesktzen lassen/vnd sich gegendem Lande alft» erzeiget / daß die Unterthanen noch heutiges Tagesbey erwehnung seiner/nach Mn ftuffyen.
Ersil auch ein grosser Freund der Christen gewesen seyn/ ist et-liche mahl in derAugustincrMünchenKloster/als dasselbe erst crbaweeworden/ gegangen/ auch die Manche zu sich M Taffel fordern lassen/nut jhnen sieundlich geredet/jhr kotsrium oder?ac«l- nosicr vinbsemm Halß gehängtt/vnd sich gulchatig gegen ste erzeiget/wu dieMünche vns selbst berichtetem
Er hat z. Eheweiber gehabt vnd etliche Hundert Lkallc oderKebsweiber/mit denselben hat Er drey Söhne gezeugek / nembtich "8cli ^rss»Lkv6abcncickä^ria, vNkid IinAuouti ^rla,dm läng-sten zween hatj Er die Augen a»chHrcnnen/vnd auff der Festung^muck verwahren lassen. Den Erstgebornen hater auß einer Christin/einer Georgiamschm Schlavin / gezciigct. Als dieser junger Her: zusttncnmauntichcnjahrcn gekommen/ vnd vernommen/das cm Kauff-man von Schamachie dem Vater ein schr schön Cyrcasssch Mägd-lein verehret hatte/bittet Er dasselbe bey jhm auß/daß es zu seinemkünfftigen Gemahl möchte auffcrzogen werden/welches/ wcllEr dem iVater / vmb daß Er jhm wol wüste an die Hand zugehen / schrieb / !
leicht ^