Reise Beschreibung.
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ländcrn ist gehalten worden. Dieser Laron vmb des GroßfürstenGnade vnd der grossen Hmn Gunst zuhaben nimpt die Russische R.e-IiZwn an/lcsset sich vmbtauffm/vnd wird Ivan gcnandk. Die Russenwie auch der Larc>n,hctten gerne gesehen/bemüheten sich auch sehr/das die Frawe/ so vetormirrcr i^eliZion war / sich auch gutwilligmöchte vmbkcklffcn lassen. Als sie aber sich geweigert/hat der Pa-triarch! anfänglich mit guten Worten vnnd stattlichen Verheisun-gcn sic zugewinnen versuchet; Da aber Piß nichte verfangen wollen/mit harten Drauwortcn an sie gesctzek/ darauf sie emen Fußfall g<-than mit demütiger bitte / man wolte ihr lieber das 4ebcn nehmen/alsjhrc ^cliZion; DannGie wölke dardey leben vnd sterben/man möchtees auch Mit ihr machen wie man wolte. Ihre Kmder / so sie mit demLaron gezcuget/ hat man ihr mit gewalt genommen/vnd ailff Russischgetalisst. Der Vater/weicher der Tochter halben auch einen Fußfallgethan/ist m,t dem Fusse hinweg gestossen/sie aber mit gewalt gekauftworden. Dann der patriarche gcsagct/man muste sie/weil sie es nichtverstünde/als ein Kmd rraLtu-cnvnd zur Tauffe schleppen. Bey derTaufe hak Sie sich sehr wiederwertig angestellet; Dann da Sie anden Bach gebracht/die Kleider jhr mit gewalt außgezogen worden/vnd auf geheiß der Nonnen/ welche Die tauffcn musten/auffihre R-e-liZion, nach Gebrauch/speyen foltc/hatSie der einen Nonnen/diesolches befohlen / ins Angesicht gespieen. Vnd in dem Sie ins Was-ser gedauchck wurde/eine andere Nonne mit sich hinunter gerissen/vnd darneben gesagek: Den -leib könnet jhr zwar emdauchen / aber dieSeele w«rd darvon nichts empfinden. Nach solcher gezwungenenTauffc oder Wasserbadt ist sie mit ihrem Manne nach her Stadtlnvackg, daselbst Er als Weywode gukermrcn solte verschicket wor-den. Ais aber nach verflossener Jett dem Gebrauch nach dieWcy-woden Stelle vcrcndcrk / der Laron wieder in Mußcow gefordertward / vnnd auch bald darauf starb/wolte die Wtttwe den Russischenkakic wieder ablegen/ vnd zu ihres Glaubens genossen in die Kirchegehen/Aber es bekam ihr nicht wol; Man risse ihre zwey Söhne vonjhr / vnd vntcr gab sie einem Russischen Her:n / dieselbe zucrziehen.Sie aber ward sampk einer kleinen Tochter/in ein auff etliche Mei-len von Mußcow gelegenes Kloster Lclc>llc>rs gcnandk/gesandt vndverwahret/ in welchen, sie/ als ein jung Mensch von ii. Jahren vnterden alten Nonnett Fünf gantzcr Iahr gleich als im Elende trostloßleben muste. Dann Sie nicht allein die Gegenwart vnd Lonveria-ttc>n ihrer Söhne/Vaters vnd andern Freunden beraubet seyn muste/sondern dürfte auch nicht emst jhr ^.ebcn vnd Instand an d,e ihrigen/weder dieselbe an sie öffentlich zuerkennen geben. Gleichwol hat Siesich vor den Russischen Bildern nicht neigen vnd beten wollen; Ja hatvielmehr die Nonnen/als die Nonnen Sie/auf ihre Meinung zu-bringen begunk.
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Laronz-ierrette Kcmonrein Franzoselessee sich vmb-täuffen.
Dessen Frawwirb mir ge-wale vmbge-rauffe.
Die Frawwird in einKloster ver-stoßn vnd 5.Jahr darin-nen gehalten.
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