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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
Entstehung
Seite
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Großfürst^uülii wirdins Klostervcrstosseu.

Des Königsin PolenSohn Uls-ljiilauz wirdzumGroßfüi-steil erwehleevnd ihm ge«huldiger.

Die Wahlgcrewet denMußeowi-tern.

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7?ewe Pcrsianische

auß

dem Klostergenoinwenvnd dem Kö-nig in Polenübergeben.

vnd Iv2n kese6>ki,jhm im dritten Jahre seiner Regierung Sceptervnd Krön namcn/insKlostcr sticsscn/vud wieder seinen wellenzu e.ncmMünchc schoren. Beschlossen darauff nicht »Nehr einen auß jhrcnMitteln/sondern einen Außl.indlschcn hohen Potentaten/ welcher vonKöniglichen oder Hochfürstlichcn Eltern geboren / zu jhrcn Großfür-

Sprache/Sitten/Kleidung vnd ander vrsachen halber keinen bequcmcrn darzu / als dcs Königes in Polen Sohn Msäilluum, Thatenverwegen dißfals einen Vorschlag an dem König in Polen/welcherauch auff gewisse conäuionci acceprirec ivurde. Dieses geschaheLlu-itti l 61 c>.

Da namen die Russen jhren Großfürsten Ivan V?.uski,wieder auß dem Kloster/vnd schickten jhn sampt seinen Bruder/vndetlichen andern Russischen Hmcn/so von des tümilm gefangennach ^lrivlcnzko an den König in Polen/vnter welchem Er auch in«Gefängniß gestorbcn/vnd zwischen Warsehow vnd Thorn ani Wegesol begraben liegen.

Der König in Polen gab seinem Fcldhmn 8rAnillac> 8oll<ouski,welcher damals mit einer feindlich vor Mußcow lag / bcfchl/

das nach gemachtem Stillstand Er in Namen seines Sohns die Hul-digung auffnchmen/verrlchtcn/vnd so langc in Mußcow rcliän-ensolte/biß Ulaäillaus selbst persönlich kehme. Die Russen dessen ihnendiß auch gefallen/schwuren dem Fcldherm im Namen UlacliilAi'vndnanren von jhm wicdcrumb einen Eyd/ führten jhn sainpt 1000. MailauffdasGroßfürstlichcKeüäem?Hauß/cmpflngen chn mit allerhandköstlichen Geschmekcn vnd rraÄsmcnecn. Das polnische Heer aberbliebe draussen vor der Stadt friedlich liegen / vnd war grosse Frcund-schafft zwischen den Mußcowitern vnd dem polnischen ^t^er / hieltentägliche Jusammcnkunfften vnd Handlung vntcr einander. Mitlcr-we»l machten sich die polen einzeln in die Stadt/suchten bey den Bür-gern Quartier / biß endlich bey 6000. Mann auff vnd vmb denSchlosse sich befunden / welche dann den Russen in Häusern/ Kirchenvnd auff den Gassen ziemlich beschwerlich stehlen/daß sie lieber gewolt/sichelten niemals nut den Polen zuthun gehabt / zumal weil dicIcitder Ankunfft ihres newen Grchfürsten/ der sich etwas vcrwciletc/zulang/vnd das Werck jhnen verdächtig fallen wölke. Versamlcn sichverwegen die Mußcowiter den 26. fsn. des 1611. Jahres auff demPlatze vorm Schlosse bey etliche 1000. Mann / führen sehr schwereKlagen wieder der Soldaten grosse Gewaltthaten vnd Vppigkellcn/so sie an jhnen / jhren Töchtern / Weibern vnd sonderlich jhrcn Heili-gen/ nach welchen sie mit Pistolen schössen / täglich sehen musten.Auff <5c >QO. Mann in der Stadt zu vnkerhaltcn gicnge täglich eingroß Geld. G»e wurden an jhrcr Handthinmg verhindert/vnd auffden cussersten Grad außgcsogcn; Der New crwchltc Großfürst stelle