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Offt begehrte Beschreibung der newen orientalischen Reise : so durch Gelegenheit einer holsteinischen Legation an den König von Persien geschehen, worinnen derer Orter und Länder, durch welche die Reise gangen, als fürnemblich Rußland, Tartarien und Persien, sampt ihrer Einwohner Natur, Leben und Wesen fleissig beschrieben und mit vielen Kupfferstücken ... gezieret
Entstehung
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154
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Xneez^a-kli ?uzkiwieder denDemcrrium.

?u5^i wirdzum Tode vcr-dämmet.

Erlangetpcreion.

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Mwe Perflamsche

vemerrijBeylager.

AuffstandedcrMußco»witer wiederden Großfür-sten Deine-trium.

schickte ; vnd andere verdächtige Dinge mehr vornam / that es denRussen im Hcrtzen wehe/kamen auffandcre Gedancke»»/ vnd mercktcndaß Sie betrogen wehren. Vnter den fürncmbsten Kncescn oderFürsten des Landes war einer mit 9?amcn VVslüi ^uski, welcher nntandern grossen Hcr:n vnd Pfaffen ingeheim darauß redete/vnd jhncnvorstcllete/in was grosser Gefahr durch diesen Großfürsten ihre

ja ^and vnd ^cute gesetzt würden. Dann allem ansehen nachwehre dieser von Ankunfft mcht eines Großfürsten Sohn/vnd getre-wcr Landes Vater/sondern em ^andverrahter. Werden Verwegendie Russen einig den Öemccrium heimlich auß dem Wege zuremnen.Diese Lonipu arion aber wurde dem Großfürsten kund gethan / wel-cher den?.uski als Redelführer zum Tode vervrthcilcn liesse / Als deraber zur Wallstadt gcführct vnd jhmdasSchwcrdt an dcnHalß gc-setzet wird/lcssct der Großfürst jhm Gnade ankündigen / vnd vergabjbm auff dißmal solch begangen Lrimen IwlT msjetfis, vermeinenddadurch sich nach gelegcnheit einen gestrengen vnnd auch gnädige»»Herm zuerweiscn / seinen Vnterthancn wieder dergleichen Lunipuz-rion eine Furcht cinzujagen/vnd auch dero ^.icbc gegen ihn» zuerwecken

Die Russen halten sich auch eine zeiklanggegen jhm stille vno De-mütig/vnd machen also jhrcn Großfürsten gantz sicher/biß zur Zeit desBeylagers / welches ^.nnc» e^kniki 1606. den 8. Kim, gehalten wurde.Da alsdann mit der Braut so viel Polen vnd andere Außländcr »ueistgcwapnek vnd geharnischt in die Stadt kamen / kriegten d»c Russenauffe newe weite Augen. Knccs Vsüli bcricff abernial die Für-nembsten der Stadt in gehenn auff seinen Hoff / wiederholet die grosseGefahr ihres Vaterlandes vnter diesem Großfürsten/vnd so derselbenoch lenger beym Regimcnte bleiben solke/wehre nichts gewissers alsjhr endlicher oum zu hoffen. Er fiir seine Person hette für die Griechi-sche Religion vnd Wolfark seines Vaterlandes bereit einmahl sein Ne-belt gcwagek/woltt es noch ferner thun/vnd sehen wie dem Vnheil vor-zukommen/ so ferne sie jh»n trcwlich bcystchcn wolten. Die andern be-dachten sich nicht lange/vcrhicssen vnd schwuren Gut vnd Blut beyjhm auffzusetzcn/Et solte nur atifangcn was er wolte.

Dieser Rahtschluß wird »n geheim gehalten / vnd auff gelegenheitgelauret/welche sich in den letztenTagen des Beylagers bequem cr-zeigcte. Haben verwegen die Russen den 17.ncmbl-ch den 6.Tag des Beylagersin verpacht/da der Großfürst »nit den SeinmWein vnd Schlaffes voll/sich auffgemachek / m»t allen Glocken stür-men lassen/vnd in geschwinder Eyl die gantzc Stadt ins Gewehr ge-bracht. Der erste Anfall wurde ans Schloß gethan / die PolnischeWache an dcnPforten nieder gc»nachct/diePfo:ten eröffnet/insGroß-ftrstliche Gemach gedrungen/alles geplündert vnd weggerissen / derGroßfürst/welcher durchs Fenster auff den Platz vnter die übrigeWache sich zu üüviren gedachte/ wird crgricffcn/ geschimpffet vnd ge-

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