Xneez^a-kli ?uzkiwieder denDemcrrium.
?u5^i wirdzum Tode vcr-dämmet.
Erlangetpcreion.
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Mwe Perflamsche
vemerrijBeylager.
AuffstandedcrMußco»witer wiederden Großfür-sten Deine-trium.
schickte ; vnd andere verdächtige Dinge mehr vornam / that es denRussen im Hcrtzen wehe/kamen auffandcre Gedancke»»/ vnd mercktcndaß Sie betrogen wehren. Vnter den fürncmbsten Kncescn oderFürsten des Landes war einer mit 9?amcn VVslüi ^uski, welcher nntandern grossen Hcr:n vnd Pfaffen ingeheim darauß redete/vnd jhncnvorstcllete/in was grosser Gefahr durch diesen Großfürsten ihre
ja ^and vnd ^cute gesetzt würden. Dann allem ansehen nachwehre dieser von Ankunfft mcht eines Großfürsten Sohn/vnd getre-wcr Landes Vater/sondern em ^andverrahter. Werden Verwegendie Russen einig den Öemccrium heimlich auß dem Wege zuremnen.Diese Lonipu arion aber wurde dem Großfürsten kund gethan / wel-cher den?.uski als Redelführer zum Tode vervrthcilcn liesse / Als deraber zur Wallstadt gcführct vnd jhmdasSchwcrdt an dcnHalß gc-setzet wird/lcssct der Großfürst jhm Gnade ankündigen / vnd vergabjbm auff dißmal solch begangen Lrimen IwlT msjetfis, vermeinenddadurch sich nach gelegcnheit einen gestrengen vnnd auch gnädige»»Herm zuerweiscn / seinen Vnterthancn wieder dergleichen Lunipuz-rion eine Furcht cinzujagen/vnd auch dero ^.icbc gegen ihn» zuerwecken
Die Russen halten sich auch eine zeiklanggegen jhm stille vno De-mütig/vnd machen also jhrcn Großfürsten gantz sicher/biß zur Zeit desBeylagers / welches ^.nnc» e^kniki 1606. den 8. Kim, gehalten wurde.Da alsdann mit der Braut so viel Polen vnd andere Außländcr »ueistgcwapnek vnd geharnischt in die Stadt kamen / kriegten d»c Russenauffe newe weite Augen. Knccs Vsüli bcricff abernial die Für-nembsten der Stadt in gehenn auff seinen Hoff / wiederholet die grosseGefahr ihres Vaterlandes vnter diesem Großfürsten/vnd so derselbenoch lenger beym Regimcnte bleiben solke/wehre nichts gewissers alsjhr endlicher oum zu hoffen. Er fiir seine Person hette für die Griechi-sche Religion vnd Wolfark seines Vaterlandes bereit einmahl sein Ne-belt gcwagek/woltt es noch ferner thun/vnd sehen wie dem Vnheil vor-zukommen/ so ferne sie jh»n trcwlich bcystchcn wolten. Die andern be-dachten sich nicht lange/vcrhicssen vnd schwuren Gut vnd Blut beyjhm auffzusetzcn/Et solte nur atifangcn was er wolte.
Dieser Rahtschluß wird »n geheim gehalten / vnd auff gelegenheitgelauret/welche sich in den letztenTagen des Beylagers bequem cr-zeigcte. Haben verwegen die Russen den 17.ncmbl-ch den 6.Tag des Beylagersin verpacht/da der Großfürst »nit den SeinmWein vnd Schlaffes voll/sich auffgemachek / m»t allen Glocken stür-men lassen/vnd in geschwinder Eyl die gantzc Stadt ins Gewehr ge-bracht. Der erste Anfall wurde ans Schloß gethan / die PolnischeWache an dcnPforten nieder gc»nachct/diePfo:ten eröffnet/insGroß-ftrstliche Gemach gedrungen/alles geplündert vnd weggerissen / derGroßfürst/welcher durchs Fenster auff den Platz vnter die übrigeWache sich zu üüviren gedachte/ wird crgricffcn/ geschimpffet vnd ge-
schla-1