Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
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Robertelli allein hat die Beobachtung nicht verges-sen, daß der Boden der li^pocsusis, auf dem die Pfeilerstanden, gegen den Ofen zu etwas abschüssig sei, wie ihnBitruvius angibt, damit die Hize gerader und stärkereindringe. Dieser Vorschrift zufolge müßten die kleinenPfeiler nach hintenzu allmählig abnehmen. Allein keinSchriftsteller gibt diese Pfeiler anders als gleich hoch an-

N u m. 20.

Diese Tafel zeigt ein anderes Bad, welches zum Un-terschiede von dem vorigen die Rohren blos an einerSeite hat. Die kleinen Pfeiler, welche den Fußbodentragen, sind zwei Fuß hoch und einen Fuß dik. Die Mauerhat auf jeder Seite 2'/z Fuß Dike. Das Badezimmerselbst ist 23 Fuß lang, und 22 einen halben Fuß breit»Figur IV. zeigt die Röhren im Großen, und die Art, wiesie hier verbunden sind. Figur VI. zeigt den Grundriß ei-ner dritten Badstube. Man sieht in derselben auf allenvier Seiten Röhren, die einen halben Fuß von einanderentfernt sind. Den Fußboden tragen 10 kleine Pfeiler,von ungefähr I Fuß Dike und 2 Fuß Höhe. Ausserdemsind noch zwei dikere Pseiler von derselben Höhe daselbstvorhanden. Figur VII. zeigt den Ausriß dieser Badstube,wo man auch die drei und einen halb.» Fuß weite As-nung der Thüre sieht. Wahrscheinlich wurde das Feuerzur Heizung dieser Badstube in dem Raume zwischen derThüre und den 10 kleinen Pfeilern gemacht.

Num. 21.

Figur aus Erzt, in Sardinien gefunden, und imMu-seo des Collegii Romani aufbewahrt; 1 Palm 3 Zollhoch, der Korb 2 und einen halben Zoll. Sie stellt einenSoldaten mit rundem Schilde, einer Art xelia in der Lin-ken vor, und mit drei langen Pfeilen. In der Rechtenhielt er wahrscheinlich einen Bogen, von dem man nochein Überbleibsel sieht, aber kein Schwert, von dem man