LXI.IX
wo 4-ncu?a nicht poetisch für j,»cu?um zu verstehen ist,sondern ein Paar Becher, auf deren einem der Beschrei-bung nach Konon, auf dem andern Ära tus erhobenausgeschnizelt war. So erwähnt Plinius am ange-führten Orte und anderwärts*) eines Paars von Ge-fäße»; von dem Künstler Mentor meldet er, daß nurvier Paar Schalen von ihm existirt haben.**) Nerozerwarf in einem Anfalle von Zorn zwei herliche Kry-stallbecher. ***)
In Betref der auf unserm Marmor angebrachten vierFurien, da es nach der gewöhnlichen Mythologie nurdrei gab, ist zu erinnern, daß es dem Äschylos zu-folge mehrere waren;"") vsXX«, ---/xxv, und beim Eu-ripides hören mehrere der Furien nach dem Ge-richt im Areopagos auf, den Orestes zu verfolgen,mehrere aber quälen ihn fortwährend, -j-) Sie tragenJagdstiefeln, wie auch anderswo, f-j-) und eine hält einBeil; denn der Dichter läßt den Chor derselben sagen:«Ich verfolge wie ein Jäger diesen Mannz"^) und:«Wie der Hund nach dem verwundeten Reh jagt, so dür-«sten wir nach dem herabtriesenden Blute.-j-j-j-j-)
*) I,. 3?. c. 2. Z. 10.
") I.. ZZ. §. SS.
"*) Suet, in IVer. c. 47. SalMasius (in 8ol!n. 786.)erinnert sehr richtig, daß diese Becher ,
vertieft geschnitten, und keine e r>
hoben verzierte gewesen seien.
Turnen. S42.
A Ipliig. in Isur. g^S — göo.
1°f) ^oega Lsssirilievi tav. XXXVIII.
I^f) Turnen. 219.
II>ick. 2Z4 — 23S.