Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
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CL
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ci.

Zum Schluß bemerke ich nur noch, daß Lukianos*)ein Gemälde beschreibt, welches ungefähr den nämlichenGegenstand, nach Euripides oder Sophokles ange-legt, enthielt.

Denkmal 14s. vm. S. sss.

Diese beiden Stüke müßen, wie sie auf unserer Abbil-dung hier vorgestellt find, an einander fortlaufen, undmachen die Vorderseite des erwähnten Sarkophags aus.

Denkmal iso. vm. S. 26s.

Dieser vortrefliche Marmor stellt zwei Sohne derNiobe, und nicht Orestes samtPylades vor. Win-ckelmanns Irrtum ist sehr verzeihlich, da erst späterein Sarkophag mit viel mehr Figuren und der unzweifel-haften niobeischen Geschichte ist entdekt worden,der an einerSeite diese zwei männlichenFiguren samt ei-nem Pferde ganz in derselben Stellung zeigt. **)Amphion mit einem Sohne, dessen Winckelmannebenfalls in feinem Texte als im Palaste Rondinini be-findlich erwähnt, soll nach Viscontis Meinung zugleichmit dem Monument 150 an einem und demselben Sarko-phag bestanden haben; denn die schöne Arbeit sei einandergleich, obwohl an den zwei Söhnen nicht so erhoben, weildas Bruchstük, worauf der Vater mit einem Sohne vor-kommt, an dem Vordertheile, jenes aber an einer Sei-tenwand angebracht war. Ungeachtet der fleissigen undschönen Ausführung verräth das Werk dennoch die Handdes Nachahmers.

Oe vomo Z. 2Z.

Visc, Mus. ?io-LIem. lom. 4. t. XVII.