ci.
Zum Schluß bemerke ich nur noch, daß Lukianos*)ein Gemälde beschreibt, welches ungefähr den nämlichenGegenstand, nach Euripides oder Sophokles ange-legt, enthielt.
Denkmal 14s. — vm. S. sss.
Diese beiden Stüke müßen, wie sie auf unserer Abbil-dung hier vorgestellt find, an einander fortlaufen, undmachen die Vorderseite des erwähnten Sarkophags aus.
Denkmal iso. — vm. S. 26s.
Dieser vortrefliche Marmor stellt zwei Sohne derNiobe, und nicht Orestes samtPylades vor. Win-ckelmanns Irrtum ist sehr verzeihlich, da erst späterein Sarkophag mit viel mehr Figuren und der unzweifel-haften niobeischen Geschichte ist entdekt worden,der an einerSeite diese zwei männlichenFiguren samt ei-nem Pferde ganz in derselben Stellung zeigt. **) —Amphion mit einem Sohne, dessen Winckelmannebenfalls in feinem Texte als im Palaste Rondinini be-findlich erwähnt, soll nach Viscontis Meinung zugleichmit dem Monument 150 an einem und demselben Sarko-phag bestanden haben; denn die schöne Arbeit sei einandergleich, obwohl an den zwei Söhnen nicht so erhoben, weildas Bruchstük, worauf der Vater mit einem Sohne vor-kommt, an dem Vordertheile, jenes aber an einer Sei-tenwand angebracht war. Ungeachtet der fleissigen undschönen Ausführung verräth das Werk dennoch die Handdes Nachahmers.
Oe vomo Z. 2Z.
Visc, Mus. ?io-LIem. lom. 4. t. XVII.