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ein erhobenes Werk um einen runden Altar oder um einGefäß her gewesen sei, und daß der Copist, der es auf einegerade Fläche gebracht, die Grupen entweder nicht zu un-terscheiden gewußt habe, oder die Hauptscene durchaus inder Mitte anbringen wollen.
Daß man um Gesäße her zuweilen tragische Vorstel-lungen anbringen ließ, lernen wir von Anakreon, derseinem Künstler befahl, auf einer bestellten Base keinenschrekbaren Gegenstand in getriebener Arbeit anzubrin-gen.*) Ausserdem wissen wir von Plinius,") daß dieSchiksale des Orestes auf zwei berühmten Silberge-fäßen durch den ausgezeichneten Künstler Zopyrus ge-arbeitet waren, auf einem die Areopagiten, auf demandern das Gericht über Orestes:
Alta« et^'uk/icium in »lunlins 118. sesti-
inatis. Vielleicht hat derselbe Künstler, oder Pafi-te l es, den auf unserm Marmor angebrachten Gegenstandgewählt, ihn um ein dem Apollo oder der Minervageweihtes, oder nur für die Tafel eines Reichen bestimm-tes Gefäß zu sezen. Bei diesem Anlasse zeigt Visconti,daß die alten Künstler von Gefäßen dieser Art stets einPaar verfertigt haben, so wie man heut zu Tage immerein Paar Leuchter, ein Paar Pistolen zc. bestellt. Vir-gil redet von zwei Bechern, ckuo -j-) und Me-
nalcas sagt:-^)
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*) (pxux?-^ O6. iö.
") l.. 3Z. c. S. 5. SS.
Man sehe daS Denkmal Num. tZl.Lclog, III. 44.
H-) Il-i6. Z6.