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Dichtern nahmen, nicht dem Buchstaben, sondern der Fe-derung ihrer Kunst folgten, da Poesie und Bildnerei, wiePlutarch sagt, v^-1 xa- Z-«Hx^ou?-v.
Die genannten drei Figuren bilden das erste Grupv;die Hauptscene aber nimmt die Mitte ein. Oresteshat seine Mutter herbeigeschlept und an der Seite Ä g isthsermordet, nach der Stelle des Äschylos: «Neben ihm»will ich den Todesstoß dir geben, denn als er noch am»Leben war, zogst du ihn dem Vater vor; jezo schlaf'auch»neben seiner im Tode."*) —Der Pädagog des Orestes,nach Viscontis Meinung, (gegen welche aber Heerenerinnert, daß für einen solchen die Figur zu jung aussehe,und sie daher für einen Begleiter der beiden Fremdenhält,**) der Pädagog also, oder sonst ein Diener desHauses, hebt die Ära von ihrem Fuße, daß dieses Hei-ligtum nicht von Menschenblut besudelt werde; er willdiese Ära nicht wider Ägisthos werfen, wie Welckermeint, denn er ist von ihm zu entfernt, hat kein wildesAussehen, noch eine andere Stellung, als die er zum Auf-heben braucht. — Kaum ist die fchrekliche That vollbracht,als sich dem Orestes die Furien schon mit ihren Schlan-gen und Fakeln zeigen.***) Der große Vorhang, hinterdem die Furien erscheinen, die nur Orestes allein sah, 5)vereinigt sehr schön dieses vortrefliche Grupo von fünf Fi-guren. Er ist aber nicht das Gewand, indemKlytäm-nestra den Agamemnon im Bade erstikt hat und dasOrestes dem Gott, der alles sieht, zur Schauausbreiten ließ;-^) — denn diese Handlung geschah spä-
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") Il-i-I. 690.
***) Iliitl. 1007 — 1006.'s) Ikid. io2o.ff) IIii<i. 94, — 947.