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die richtige und aus den reinsten Quellen geschöpfte Er-klärung von diesem Denkmale zu geben.*) Bald nachherverfiel der gelehrte Eck hei auf dieselbe Erklärung, ohnevon Heerens Schrift etwas zu wissen; denn er führt sienickt an, was er seiner gewohnten Ehrlichkeit nach sicherwürde gethan haben, wenn sie ihm wäre bekannt gewe-sen. **) Die Erklärung erhielt die Zustimmung und wei-tere Bestätigung des großen Archäologen E. Q. Vi-sconti. "*)
Der Marmor ist griechisch, wohlerhalten, hatlvPalmin der Länge, drittehalb in der Höhe, und stellt den Mordvor, welchen Orestes mit Pylades an seiner MuttcrKlytämnestra und an Ägisthos verübte.— Heerenwiderlegt Winckelmann auf folgende Art: »Der ver->, meinte Ägisthos zeigt in. seinem Gesichte und in seiner»Stellung Schreken und Abscheu. Er sieht zurük, und«scheint den Anblik des vor ihm liegenden Leichnams nicht»ertragen zu können. Warum das, wen» die Erschla-,,gene nur Kassandra ist, eine Fremde und Gesange-»ne? —Die drei übrigen sogenannten Gehülfen Ägisths«sind eine bloße Notherklärung; kein Dichter sagt, daß-»Ägisthos bei dieser That Gehülfe» hatte; sondern alle«kommen darin überein, daß es ein Meuchelmord gewesen«sei. Es wäre auch ohne Zweifel ein großer Fehler des«Künstlers gewesen, wenn er drei unbekannte Personen„ohne allen bestimmten Charakter ausgestellt hätte. Der.Ausdruk aber in der Figur des Jünglings, der vom Al-
") Lommcnlsl,!» in opuz csolatum Musei ?!o-
tÜemealini. komie i>p. ?ulgvni. 3> Deutsch in Hee>rens h i st o r i sch e n W e r ke n < Z.Ba»d<S. —täS. mit einer elenden Abbildung.
rle.-, pierres Araveek! csl/inet Ilvperial (äVienne). Vienne i^gg. k'ol. 20.
Hluz. p!o-<ülcm. t. 5. >5i — 162. eilil. !>lilan. 8.