cxxxi»
Herrn erfochtenen Sieges*) dem Apollo geweiht hat, **)was der Erudition Winckelmanns entgangen.
Denkmal äü. S. VZ — 6.
Viel nalürlicher ist anzunehmen, daß hier Pythiavorgestellt sei, von ihrem prophetischen Taumel verlassen,und neben dem Dreifuße, von welchem herab sie so ebennoch Orakel sprach, in Schlummer versunken.***)
Denkmal so. — VII. S. 427.
Böttiger in seiner lke annZ/M/io vor der
Ausgabe Longins, die bei Weigel zu Leipzig 1309herauskam, sagt in einer Note auf der Seite Ll-XIl
« /s-ncke^mnnno o ei -
>"0»e c/e et /lanatt/ibuz e^i?ic«luni
enim et zie oAei'tu»' cantnnt/ » k/uaduL
?!i«, z-um um , A°uttum ze/e^t.
Ich glaube nicht, daß jemand diese Ansicht mit Bötti-ger theilen wird; denn der auf dem Felsen sizende Sän-ger hat ausser seiner Leier nicht das mindeste Merkmaleines Apollo^ —nicht die Binde, nicht den Lorbeer umsHaupt, nicht das Gewand eines Citharödus und nichtdie göttliche Schönheit im Antlize; die weiblichen Figurenstaunen ruhig über den Gesang, und der Fels, woraufder Sänger sizt, samt dem Hunde nebenzu, sind für Win-ckelmanns Erklärung entscheidend.
Denk m al 52. — VIl. S.
Die Abbildung dieser Numer ist genauer im Alüsvo
*) Vio6. Sie. XX. ig et 47.
") Lilien, I. ü. c. iZ 11. 44. et not sä 1». i.
Visconti, Vxcre ll. 174.