Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
Seite
CXXXII
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cxxxii

Denkmal Z9. — VIl. S. Z79 — 8l.

Es ist kein Grund anzugeben, warum hier die Figurder Proserpina, die Mercur auf der Hand tragensoll, so klein vorgestellt worden, da sie dock) dem Gottewenigstens gleich war. Auch die Naktheit und die Ab-zeichen kommen ihr nicht zu; denn was Winckelmannfür eine Fakel ansah, scheinet vielmehr ein Stab odereine Gerte zu sein. M ercur ist daher ohne Zweifel hiervorgestellt, wie er die Seele seines Sohns Autoly-kus, kennbar am Stab des Herolds, was er bei denArgonauten war, in die Oberwelt zurüksührt, da der-selbe nach dem Tode von seinem Vater die Bewilligungerhalten, nicht von der Lethe trinken zu müßen, weswe-gen er sich in der Folge seiner ganzen Seelenwanderungerinnern konnte. Seine Seele selbst ging in Pytha-goras über.

Denkmal 41. — VII. S. Zss.

Über die verschiednen Erklärungen dieser schönen Münzeist die Note zum 10. Z. 1. K. 5. B. der G. d. K. nach-zulesen. Für die Meinung, daß der bärtige Kopf einSilenus von edler Natur sei, führt Visconti")an, daß man den Antigonus diesem Halbgotts ver-glich, und der König es nicht nur wohl leiden mochte,sondern dafürhielt, Silenus werde ihm in seinen Un-ternehmungen günstig sein.*") Die Kehrseite mit dem aufeinem Schiffe sizenden Apollo spielt ohne Zweifel aufdie Triremis an, welche Antigonus zum Andenkendes bei Leukolla, einem Hafen der Insel Kypros, von sei-nem Sohne Demetrius wider des Ptolemäus Feld-

*) Viscorui, Oxere II. 184 — L5.") Aus. pio-LIeni. t. 6. p. 3».*") 8enec, de irs III. 22.