cxxiv
Vignette 7. — Vli> S. 7 - 9.
Ein Marmor mit ähnlicher Vorstellung und ausführli-cher Erklärung ist bei Vi sc o nti zu sehen.*) Das um-gestoßene Körbchen, dergleichen die Griechen?--^---,L->-, die Lateiner ^nüli, iiuitsilll nannten, war unter denvon Ulysses überbrachten Geschenken/*) und zeigt folg-lich die Beschäftigung nicht an, bei der Achilles an-getroffen wurde, da vielmehr die Töchter des Lykomedesdamals Tänze begannen, um ihre Gäste zu vergnügen, wiedie Leier solches anzeigt:
-Knutt)dtcntn?e c/wio«.
Vignette 17. — VII. S. IS.
«Winckelmann (sagt Köhler in seiner gehaltrei-«chen Schrift über die Gemmen mit dem Namen derKünst->,ler, Archäol. und Kunst herausgeg. von Böttiger«S. 53 S^i) erwähnt in der Geschichte der Kunst (S.B..,6. K. 21. H.) und in den alten Denkmalen (Big-Anette 17. VU. S. IS.) eines Pferdekopfs mit sehr über-«triebenen (?) Lobsprüchen» Da unter der Brust die gro-,<ßen und groben Buchstaben KUG stehen, so nahmen sie«Stosch, Winckelmann und Bracci für den abge-«kürzten Namen des Künstlers Mithridates oder«Mithranes. Millin und Bisconti zweifelten kei-„nen Augenblik an der Ächtheit dieses schon auf den ersten«Blik verdächtigen Steines, und waren versichert, daß«die drei Buchstaben einen Steinschneider Mithridates«oder Mithranes anzeigen." Herr Staatsrath von
Hlus, ?!o-LIcm, t, 5. p> ilz.
") ?kilostrat> jun. Imgg. in I)., >> 3^2,
"*) Llzt. II. 146^