Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
Seite
CXXV
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Köhler hat sicher barin Recht, daß in den rohen Buch-staben IVIIG nichts weniger als der Name des Steinschnei-ders zu suchen sei; wenn er aber behauptet, daß Win-ckelmann mit sehr übertriebenen Lobsprüchendieses Denkmals erwähne, so kann ich ihm nach dem vormir liegenden Gypsabgusse nicht beistimmen; denn dieserPferdekopf ist wirklich mit vieler Kunst gezeichnet. Auchsind Millin und Visconti nicht wohl verstanden, dasie in ihrer /ntT-oc/u-ione etc. (Alilano. 1828. >>.sagen: «II noms inckicato coll' lllidrev liitlil'it IVIIG, l>„siit yuel lli Alitrillate, o <znel ,Ii i>liti'iiiii;, galten«slmilv, kiee »»Antto ?nee> seppure talo«aliliievliltuiil »nn siAniticrlsge aver I<i ^eininit !lpl>itr-«tenuta <>IIe veleliie Vkittilintevkl llel üe llel ?ontc»;

trn>>pn jiovnlv e mancaiite lli jiürilllola.» —»Wäre dieses Stük alt, und kein neues betrugvolles Mach-werk (dafür halt' ich es nicht), so würden die drei Buch-«staben den Namen des Besizers, vielleicht aber auch den»des Pferdes selbst anzeigen; aber nie den Namen des«Steinschneiders. Alte Inschriften mit dem Namen und«Vaterlande sehr vieler Pferde, welche in den Spielen ge-,,siegt hatten,*) beweisen, wie sehr sie geachtet worden.«Inzwischen fand ich, daß dieses viel gerühmte Stük kein«Carneol, sondern ein krystallklarer Glasfluß mit einer«Unterlage von Carneol ist."— Darum ist aber das Stükimmer noch antik, oder über eine Antike abgeformt.

Denkmal 11. — VlI. S. 29/,.

Visconti**) ist der Meinung, der angeführte Ju-piter sei aus der falschen Correction des Gi-raldi ***) entstanden, da dieser den Jupiters«,.

Sxon. et ^vlieler t. I. x. 10 et 324—25.

Nus. ?io Llem. t. 3. p. 22.üisl. Oeor. 2.x. 1 io.