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ist. Hauptsächlich aber hat man eine Menge von grüne«Glasstüken in der Dike mittelmäßiger Ziegelsteine, womitdie Fußböden einiger aufgegrabenen Zimmer belegt ge-wesen, gesunden. Einige fast ganz erhaltene Geschirresind dem ehemaligen englischen Antiquario Rüssel zuTheil geworden; das Übrige, so einige 100 Centner be-tragen , hat man in die hiesige Glashütte verkauft,worunter sehr viele belehrende Stüke mögen vernichtetsein.
Die Glaskunst muß demnach auch aus diesem Umständefür älter, als es gewöhnlich geschieht, angegeben wer-den; denn da so viel schöne und prächtige Glaswerke beiden Hetruriern in Veji, einer ihrer reichsten und mäch-tigsten Städte, so bereits in den ersten Zeiten der Re-publik von Camillus zerstört worden, auch noch unterihren Trümmer» in so großer Menge angetroffen wor-den: so muß man sich wohl eine Reihe vieler Jahrhun-derte vorstellen, ehe diese Kunst bis zu der Vollkommen-heit, die wir in ihren Werken sehen, gebracht, und die-selbe so gemein werden können, daß sie gleichsam zumSteinpflaster dient. Es ist dahero nicht nöthig, dieseKunst mit dem Plinius von syrischen Kaufleuten amFlusse Belus durch einen Zufall erfinden zu lassen, da siedurch viel wahrscheinlichere und ältere Zufälle den Ägyp-tern bei ihren vielen Brennöfen, (?) worin die derstärksten Hize ausgefezten Ziegel und Geschirre sehr leichtzu glasen anfangen, oder vielmehr ihren ältesten Köni-nigen, welche wie bekannt große Chemisten (?) gewesen,bei dem starken Feuer ihrer Schmelzöfen, worinnen sichSalze und Metalle sehr leicht in Glas verwandeln, durchviel wahrscheinlichere und ältere Zufälle bekannt und dar»auf von diesem kunstliebenden Volke zu einiger Vollkom-menheit gebracht werden müßen.
Von eben der Gattung vorerwähnter, von Fädenund Röhren zusammengesezter Glasarbeiten sindit man