I.XXVUl
S-Isrium cmer'iti auszumachen. Es bestand in so Rthlr.jährlicher Einkünfte. Als ich es von Herrn JnspectorSchna ckenburg erfuhr, sagte ich: ich nehme einS-Iarim»emsrili mit Dank an; aber meine unversorgte Familielitte nicht, sonderlich bei der damaligen Zeit, ein so Weni-ges anzunehmen, man müße zulegen. Aber demohnge-achtet verschrieb man einen Candidatum, Namens R. Erkam und mußte die Probe als Rector lesen, ohne mir einWort davon zu sagen. Nur Herr St. mußte dazu Anstaltmachen. Dieser Schritt ging mir sehr nahe; und als ichbei dem Herrn Director Paalzow mich darüber be-schwerte, hieß es, ichsolle mein ganzes Salarium behalten.Als ich aber zu Rathhause kam, bot man mir die so Thlr.aus der Kirche und 21 Scheffel Korn an. Ich protestirteaber dawider und sagte: da man so ungerecht mit mir um-ginge, würde ich das versprochene ganze Salarium mirvorbehalten, oder so lange arbeiten, als Gott Leben gebe.Man kehrte sich aber daran nicht. Als ich darauf demHerrn General-Superintendent St. den Vorfall klagte,und bat, den Candidatum von dem Examine abzuweisen,geschah es auch, und er kam unverrichteter Sache zurük.Man brachte aber bei dem Consistorio so viel theils un-richtige Bewegungsgründe zusammen, daß solches demGeneral-Superintendent befahl, den e->näi6-iluni sä eia-i»e» zu admittiren. Es geschah, und er ward alles mei-nes Widerspruchs ungeachtet introducirt, und ich mußtemit Gewalt Katheder und Schulwohnung verlassen. Umnur keinen weitläustigen Proceß zu haben, mußte ich end-lich mit 80 Thlr. Salaire und 12 Scheffel Korn vorliebnehmen, denn auch die 9 Scheffel wurden mir zur Strafeabgezogen. Die so Thlr. waren Kupfergeld und die Le-bensmittel wurden zu Silbergeld im Preise verkauft Ichhabe in der Zeit zwei Söhne in der Apotheker-Disciplingehabt und die haben jährlich allein 4(1 bis 50 Thlr. ge-kostet, ich aber nebst meiner Familie wollten auch leben.