Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
Seite
LXXIX
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I.XXIX

Ohnerachtet nun die gottliche Vorsehung, die ich wahrlichhierbei besonders erfahren habe, wunderlich durchge-holsen, so kann (ich) doch versichern, daß die jämmer-lichen Zeiten mir eine große Schuldenlast auf den Halsgeladen. Mein ältester Sohn hat zwar ausgelernt, aberder zweite stehet noch in meiner Kost und wir leben noch intheuren Zeiten. Brod und Bier sind etwas wohlfeil, aberhingegen alles andere in höchsten Preisen. 1 Psund But-ter kostet 10 — 11 gr., 1 Pfund elender berliner Tabak10 gr., 1 Pfund Zuker und Kaffee 16 bis 20 gr., das Fu-der Holz 2 bis Z Thlr., ein paar Schuh 2 — Z Thlr.,und also fast alle Lebens- und Kleidungsmittel. UnserGeld ist noch meist Kupfer und daher entsteht die Theu-rung. Wie rar ist ein Pistolet oder Ducat, wie angenehmaber, wenn man eines dergleichen bekömmt. Man gibtdavor 10 — 12 — IK Thlr. brandenburgisch Geld. Achwie glüklich sind also mein Gönner in diesem Stüke gegenmich zu rechnen!*) Ich muß also für eine 22jährige Ar-beit bei der Schule in 5t->m emei-ni schmachten. Jedochveu? proviilekii. Er kann Gönner und wahre Freundeerweken.

Was den -«-nun, Seliuz»- betrift, so ist er dieser. Eslebt noch derselbe Inspektor Schna ckenburg,")iilem inder Person und im Betragen; immer geiziger und liebloser;und er ist die Triebfeder meiner Verbannung von der Schulegewesen. Aber es hat ihm wenig geholfen- Sein älte-ster Sohn war anfänglich lZoctor Meäicin-e in G (ifhorn?),und nun ist er zu B(ergen) oben, ohne die geringste Praxis.Der zweite Sohn ward Conrector bei der Schule. Alsmein erster Successor R., weil ihm Seehausen gleich ekel-haft wurde, Prediger zu Bergen ward, so ward Herr

Der arme Wicht legt es nahe, was er will.Man sehe die Biographie S, xxm.