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12 (1829)
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muß entscheidende Betrachtungen darüber machen und diesegründlich beweisen.

England z. E., eine der größten Seemächte, hattevor zweihundert Jahren nicht so viel Schiffe, um den Trans-port ihrer Völker von Dover nach Calais zu machen. Edu-ard IV. sah sich genöthiget, Schiffe bei dem Herzog vonBurgund aus den Niederlanden zu borgen.

Frankreich kaufte unter dem Ministerio des CardinalMazarin Schisse von den Holländern, und im Jahre4662 sah seine Flotte zum erstenmal eine Seeschlacht mitden Engländern und Holländern mit an. Rußland hat,wie man saget, nur noch bei Menschen Gedenken auf ebendie Art, wie die Römer im ersten punischen Kriege aus ei-nem einzigen von den Karthaginensern eroberten Schiffe,den ersten Entwurf zu einer Seemacht gebildet.

DieRepublikVenedig hingegen, die ehemals vom PalusMäotis bis zu den Säulen des Herkules, und von derkaspischen bis in die Ostsee alle Meere und Flüsse mit ih-ren Schiffen bedeket, wird sich vielleicht vor den Schiffenin zwei kleinen Hafen in der Nähe fürchten müßen.

Diese großen Veränderungen sind die Berge, die an dieStelle der Hügel kommen, nach jenes Weisen Lehrsaz; essind die Berge, ausweichen wiederumHügel entstehenwer-den, wenn sie Zeit dazu haben.

Man zeige zugleich die großen Mittel an, wodurch Staa-ten glüklich und mächtig geworden. Durch Handlung unddurch Beschäftigung vieler Hände hat Perikles Athen,so wie Elisabeth England dem Neide selbst zum Wundergemacht. Ein Land, welches vor Alters nur Hunde undZinn an andere Nationen überlassen konnte, und welchesallererst unter dem Severus als eine Insel bekannt

') Virgil. äcn. l, Z7.