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Ich würde vollkommenen Prinzen die Namen starker undewiger Freunde zur Seite sezen, zum Unterricht der Men-schenkinder, den Schaz zu suchen, von dem alle Welt wievon Erscheinungen spricht, und den niemand gesehen. Al-lein es erscheint kein Theseus und Pirithous, keinPlato und kein Dion, kein Epaminondas und P e -lopidas, kein Scipio und Lälius in den großenGeschichten neuerer Zeiten. Kaum ist das Andenken zweiergöttlichen Freunde, Nicolas Barbarigo und Mar-cus Trivisano, aus den ansehnlichsten Häusern desAdels zu Venedig , in einer kleinen raren Schrift der Ver-gessenheit entrissen worden.*) Eine Freundschaft, die einewiges Denkmal auf allen öffentlichen Pläzen ihres Vater-landes verdienet hätte:
Der Genius der Freundschaft würde unter denpr ächtig gedrukten Münzen des Hauses Barbarigo einreizenderes Bild gewesen sein, als ein Heilig er mit einerKirche in der Hand; und Contareni hätte durch Ver-ewigung gedachter Freunde, so wie er mündlich verspro-chen, seine Geschichte merkwürdig gemacht, als ein öffent-liches Zeugniß von einer seltenen Art großer Seelen.
Ein mündlicherVortrag lasse dergleichen große Beispieleund Nachrichten von ausserordentlichen Köpfen sein Augen-merk sein; ertaste die vorzüglichen Rechte unserer prag-matischen Scribenten,
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und derjenigen nicht an, die uns sagen, was Jupiterder Juno ins Ohr gesagt.
») Man sehe darüber eine ausführliche Nachricht, die derHerausgeber in diesem Xll. Bande besonders mittheilt.Nach Horst. exist. II. i. 77.