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12 (1829)
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VII
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VII

Märsche» gegen den Montecuculi, als in dem Siegeüber den Prinzen von C o n d e. Die mit Klugheit undohne tausend Menschenopfer überwundenen Schwierigkeitenmachen den Helden. Fabius Maximus und Serto -rius sind vielleicht größer als Cajus Marius. DasPhlegma und die ruhige Stille des Spartaners Klcar-chus in der größten Gefahr machen auch den Sieger beiBlendheim *) unsterblich.

Und da ein mündlicher Vortrag mehrere Freiheit ge-stattet, Helden und Prinzen die Larve abzuziehen, so er-kühne man sich zu sagen, daß Karl l> in England einTyrann, Leopold der Große ein schwacher Prinz, unsPhilipp V. ein Narr gewesen.

Der lezte Herzog von Lothringen/'') den LudwigXIV.von Land und Leuten verdrängt hat, ist unendlich erhabe-ner in den Augen des Weisen und bei denen, welche diewahre Menschheit fühlen, als der vergötterte König. Erist der Titus und Trajan eines kleinen Volks, einFreund der Menschen, ein Vater des Vaterlandes, einHelfer der Unterdrükten , ein großmüthiger Beförderer derKunst, der würdigste Prinz, die Welt zu regiren und tau-send Lebensjahre von den Parcen erhalten zu haben. Istes aber nicht eine Schande für unsere Zeit? Das An-denken dieses Phönix unter den Prinzen wird kaum in derGeschichte erhalten werden.

Sollte denn, wie es scheinet, ein gütiger Prinz, derFriede in seinen Gränzen und Ruhe in seinen Palästen he-get, kein Gegenstand sein, den Geist und die Beredsamkeiteines Geschichtschreibers zu zeigen, so sei es ein Ge-genstand des münd lichen Vortra gs. Man sammele dieAsche gütiger Fürsten ; man errichte durch Vollkommenhei-ten der Seele mehr als durch die Stärke des Arms.

M >i r > b o r o u g h.

") Leopold s ^72?.