Druckschrift 
12 (1829)
Entstehung
Seite
VI
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Vl

Freund des Sokrates, das Haupt von zehntausend Hel-den, der göttliche Mund, durch den die Mutter (?) selbst ge-sprochen;*) hier ist es Polybius, der Lehrer und Freunddes großen Scipio, (was für ein Lob, was für ein Ruhm!)der Feldherr des achäischen Bundes, der große Lehrer allerKrieger und Helden nach ihm.

Wer ist der Herold von dem Man t ine a der Deut-schen, wo der Ep aminondas aus Norden durchdiejenigen neuen und ursprünglichen Ordnungen und Be-wegungen der Völker, die ihn Leuktra und Mantinea ge-lehret, die deutsche Freiheit, selbst in seinem Tode siegreich,aus der drohenden Knechtschaft befreiet? ? - Merian, einTimaus neuerer Zeiten, hat sich hier zumXenophonaufgeworfen. In seinem sogenannten Schauplaz vonEuropa muß man die ersten Nachrichten von der Dispo-sition und den großen Bewegungen beider Kriegsheere su-chen, und diese sind so mangelhaft und ungelehrt, daß diegroßen Ausleger des Polybius mündlich fortgepflanzteUmstände nöthig gehabt, um uns einen deutlichen Planvon dem blutigen Schauplaze bei Lüzen zu geben. Diesergroße Mann (Gustav Adolf) und sein Nachfolger, derAristoteles der Kriegskunst,**) haben endlich zu un-sern Zeiten einem Lehrer der Geschichte, der sie zu nüzen ge-lernt hat, das Feld geöfnet. Ihre Schriften sind gefchikterals Gorgias und Phanias, (?) uns den Krieg (aus)den Büchern zu lehren. Man nehme, was man nöthighat, aus denselben.

Man zeige, was das ist, das berühmten Kriegern diewahrhafte Größe gibt. Türen» e ist größer auf feinen

commemo/'em Xeno/ikont!» /uc-in-ii'/a/em

(^uiiicül. X. » Ü2.

Friedrich der Große.