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Freundschaftliche
ich, daß ich sie nimmermehr in's Deutsche übersezenwürde/ und es ist mir leid/ daß ich einen gewissenSchritt/ den ich gemacht habe/ nicht zurük thunkan. Ich kenne die Wälschen mehr/ als wie sie sichselbst kennen. Es sei dieses alles/ als wen es nichtgeschrieben wäre: mündlich würde ich anders sprechen.
Mein Schottländer sMorison^ will eine engli-sche ttberseznng machen und sie bogenweise in Londondruken lassen.
Ich habe ein englisches Buch gelesen/ welcheseben nicht bekant sein wird: Woman l>Ie;>sure,ein Buch / welches alle Zucht niederwirft/ und aus-gelassener als vielleicht LI<?^>I>.->nticlos libelli, aber ineinem erhabenen/ unendlich schöne» Styl geschriebenist. Ich ersterbe Ihr ?c.
An Hagedorn.
lNach Dresden.)
Rom, de» Jun. 175S.
^ch höre von Herrn Bianeoni/ daß meine Schriftnach Leipzig geschikt ist; weiter habe ich keine Nach-richt. Ich habe deßwegen an Herrn Weiße ge-schrieben/ und zugleich einen Auffaz von ein MirBogen über die Altertümer zu Girgenti mit-getheilet. 'In demselben ist der Text des Diodornsverbessert und erkläret. Ich bin zu weit entfernet/ fürdie Schrift zu sorgen; ich muß Andere machen lassen.Künftigen PosttcNj werde ich einige Verbesserungeneinschiken.
Ich habe vor 8 Tagen in dem Palast Seiner Emi-nenz eine Wohnung von vier höchst angenehmen Zim-mern eingenommen/ welches vermuthlich der bestän-dige Siz meiner Ruhe sein wird/ und auch nach demTode deS Herrn bleiben kan. Das beste Loos/ wel-ches mir in Rom fallen koiltt/ glaube ich ergriffen