Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
Seite
509
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Briefe.

was mir lieb und heilig ist/ die lezte Überseznng ei-nes jeden Bogens meiner Schrift zu übernehmen.ES sind die Sachen dermaßen gehäuft/ daß alle äus-scrsie Aufmerksamkeit nöthig ist. Ich seze noch täg-lich zu und streiche auSi Die Zuschrift an den Prin-zen soll in weiter nichts bestehe» / als: Seiner Kö-niglichen Hoheit dem Durchlauchtigen Kur-prinz widmet diese-Schriftin tiefer Un-terthan ig ke i t der Verfasser Winckelman,um allen Verdacht' einer Bettelei oder eigener An-bietung zu vermeiden. Den. eS wmde mir nahe gc»heil / Italien zu verlassen.'

Wir erwarten hier den bisherigen wienerischenMinister Herrn. Graven von Firmian/ der alsGroßkanzler nach Mailand gehet/ einen der würdig-sten Menschen in der Welt/ von großer Gelehrsam-keit und Tugend/ meinen großen Freund. Ich lese izoein sehr seltenes Buch vom Milord Walpole/ aufseinem eigenen Landhause/ in seiner eigenen Drnke-rei gedrukt'/ wovon er ein einziges Exemplar demenglischen Minister hieselbst/ Chevalier Man/ geschikt:

vk >.Iie i'ovi!I !>u>I nolzle sul.lic>rs ok

TnAlilucl; vliit list ok vlicir v^orl^s. Dieses ist dasMotto auf dem Titel: Oove ili->vcilc! Nseslro I^uclo-vico, »vele ianie cv^Iionerie?

to 5-0/. 1. mit einer Vignette/ welche sein

Landhaus vorstellet/ prilitecl »c 8l.r!»vd(!>r^-IiiII. I ')53.'8. schön gedrukt und geschrieben. Sie schreiben mivvon vielen Dingen / deren Nachricht Sie bei mir vor-aussezen/ wie Dero geneigte und rühmliche Erwäh-nung meiner Schrift. Hier konit nichts von derglei-chen her. Ich sage tausend Dank und wünschete/daß mir dieses Mük mit der folgenden widerfahreirkönte. Wäre sie italiänisch geschrieben/ so bekenne

1) I^5>. ? vol K, pnslscrixi io <Iie ro^al

ovbls sut^ior«, ib. 17K6. 8.Z