Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
Seite
508
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>508 Freundschaftliche

Neife nach Griechenland auf meine eigene Kostengethan.

Mein Schottländer heißt Mo r i so n, ist auS Edin-burg, ein Schüler von Black wall, der eines derschönsten Bücher in der Welt: Lnczuir/ i>no ll>e i>fiANl! >vriünA8 Homer, >) geschrieben hat. Er ist LJahre in Nom, kan den Homer lesen, und zeichnetziemlich. Er ist stark und gesund, und hat Her;und Muth. Ich wünschete, daß er reicher wäre; erist aber gut zu Fuß, wie ich.

Ich küsse Sie, und ersterbe Ihr

An Hagedorn.

lNach Dresden.Z

Florenz, den 25 Nov. <758.

^Lch hnbe durch den Herrn Bianconi an Sie ge-schrieben. Dieser Zeddel ist in Herrn WaltherSSchreiben gekommen und ich werde zuweilen über Ber-lin schreiben können, ohne Unkosten auf beiden Sei-ten. II 8i^iic,r<! kianconi hat mir geschrieben, dlißer aus meinen Relationen, deren ich « eng geschrie-bene Bogen eingeschikt habe, einen Auszug machenwolle. Ich stnde nichts dawider einzuwenden. Un-terdessen wen man verfahren wäre, wie ich hofte,so hätte ich noch einmal so viel einschiken können,und eben so viel ans Florenz. Sie werden michverstehen. Es scheinet, als wen in Polen üble Zei-ten sind: den ich habe in langer Zeit keine Zeilegesehen. Ich gebe mich aber gerne zufrieden, undhabe dem Herrn Pater Nauch, dem ich auS Dank-barkeit die Fuße küssen wollte , den öffentlichen Dankin der Vorrede^) bezeuget. Ich bitte Sie um alles,

i) slZciit. z. >757. ö. deutsch v. I. H. Voll. Leiv^

1776.

.2) l>ur Geschichte der Kunst.)