Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
Seite
497
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Briefe. 4s/

muthlich izo als ein guter Kenner von Sinken inder Kunst sprechen können / wozu du die schönste Ge-legenheit hast. Hch kan aus meiner Sphäre nichtkommen. DaS Cchiksal hat mich zu einem mühsa-men Studiren vcrdamt/ ohne die Früchte zu sehen,zch muß zufrieden sein. Lebe wohl/ und höre nichtauf/ mich brüderlich zu lieben! Es mag mir wohloder übel gehe«/ so gedenke ich an dich und bi» un-verändert dein ?e.

An H a g e d o r it.

lNach Dresden, Z

No»i/ den 6 Febr. 1756.

Ach bediene mich der Freiheit im Schreiben/ wel-che Sie mir erlaubt und befohlen haben. Ich habemehr als eine Ursache gehabt/ nicht eher zu schrei-ben: wenigstens hat man aufgehöret/ Anschläge wi-der meine Freiheit zu machen/ und ich weiß nun-mehrv/ daß ich meinem Endzwek zufolge werde le-ben können. In der Ungewißheit/ in welcher ichmich eine geraume Zeit befunden/ habe ich nichtgewußt/ was ich habe schreiben sollen..

Ich habe einige Briefe an Herrn Öser geschrie-ben/ in welchen ich Sie meiner Wenigkeit erinnerthabe; aber ich habe noch keine Antwort erhalten/und ich habe überhaupt mir einen einzigen Briefvom Herrn Beichtvater/ den 16 Dee. datirt/ voretwa i-j Tagen allererst erhalten/ ohne Einschluß vonsonst iemaud. Mich wundert/ daß der Herr Paternicht die geringste Meldung von meinen Schriftenthut: ich will hoffen/ daß dieselben an's Licht getre-ten sind/ wo nicht/ würde Verschiedenes darin zu

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