49» Freundschaftliche
verbessern sein. Hütte ich ein Exemvlar gehabt, sowürde ich eS dem Herrn Wille nach Paris geschikthaben, der mir uubekauter Weise durch einen seinerBekanten allhier seine Hochachtung versichern las- ^sen, und zugleich gemeldet/ daß meine Schrift ganznbersezt in's ^ourn!>I würde gesezt werden.
Wegen der vielen geänderten Stellen wäre es mirlieb, wen es anders noch Zeit gewesen wäre, daß !man die neue Auflage in Paris gehabt hätte. Coll-ie sich ein Mittel finden, die drei Schriften demHerrn Wille zu übermachen, würde es mir unend-lich angenehm sein. Ich glaube, der Herr Beicht-vater würde gerne dafür sorgen; sie könten mit demGesandschaftspaket abgehen. Ich habe Herrn Willeschon im voraus Hosnung dazu gemacht.
Jlire Schrift ist hier, sonderlich unter den fran-zösischen Akademisten, bekaiit genug und mit gro-ßem Beifall gelesen. Herr MengS aber ist nichtzufrieden, weil er glaubet, er sei nicht vorzüglich ge-nug erhoben. Sie kennen ihn; ich darf über diesenPunkt nicht mehr sagen, er ist mein Freund. Lchwünschete aber, daß sein Wort, welches hier von gro-ßem Gewicht ist, auch zur Ausbreitung der würdig-sten Schrift unserer Zeit einen Nachdruk geben möch-te. Niemand ist geschikter, als er, eine Recensionzu veranlassen. Ich wünschete, daß Sie an ihn schrei-ben wollten, und ihn um besondere Nachrichten mihm zu einer neuen Auflage ersuchen; mehr, glaubeich, brauchte es nicht, ihm Ihr Werk gefälliger zu ?machen, und sogleich sollte alSdan Anstalt zu einelRecension gemacht werden. Mein Exemplar habe ichnur vor wenig Tagen wiederum zurükerhalten; eSist durch sehr viele Hände gegangen.
Es gewiiit das Ansehen, daß Herr MengS nachOstern nach Neavel gehen möchte; wen eS geschieh!/,-werde ich um eben diese Zeit auch dahin abgehen^