Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
Seite
483
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Briefe

be, oder wen ich hoffen können/ Ihnen etwas An-genehmes zn melden/ welches vielleicht niemals ge-schehe» ist: so befinde ich mich heute in diesem Fal-le/ da ich Ihnen mit höchster Zufriedenheit meldenka», daß ich von hier nach vicrzehen Tagen zu Ihnenaufbrechen werde/ d. i. meine Abreise wird läng-siens den zehnten April sei,, / so daß ich hoffe/ wirwerden uns gegen die Hälfte des Mai umarmen kön-nen. Ich glaube / daß Ihnen der Herr von Schlab-brendorf diese Nachricht bereits wird ertheilet ha-be»/ dem ich dieses Vergnügen machen wollte/ unddaß vielleicht die Einladung des Fürsten t) an Sieergangen fei/ weil ich demselben dieses mein Verlan-gen mir der vergangenen Post wissen lassen. Ichhabe zu dieser meiner Reife sowohl von meinem Herrnals von meinen Oberen eine uneingeschränkte Er-laubniß erhalten. Ich muß Ihnen aber zuvor mel-de»/ daß ich in Gesellschaft unseres besten Bildhau-ers/ Bartholomä Cavaeevpi/ komme/ welcherdie ganze Reife, so lange dieselbe auch dauern möch-te/ mir zu Liebe mit mir machen will. Zn Berlinwird er uns nicht beschwerlich fein; den ich werdeihn nach Dessau zurük schiken/ wohin fein großesVerlangen gehet.

Ich werde also den abgeschriebenen Theil meinerGeschichte selbst überbringen/ und das Übrige inBerlin selbst abschreiben lassen.

Ich wiederhole meinen höchsten Dank wegen dernimmcr zu verdankenden Gefälligkeit in dem uner-watteten Vertriebe fo vieler Exemplare. Die Er-kentlichkeit sehe ich izo mehr, als da ich neulichschrieb/ ein/ weil man mir den Überschlag des Gel-des gemachet hat. Gott fei ewigen Dank, und Ih-nen nicht weniger! Izo bitte ich Sie/ welches ich

-!) lvon Anhalt« Dessau.)