484 Freundschaftliche
bereits im vorigen Schreiben gethan habe, durchIhren Freund Hope, der izo in Holland ist/ dieAbsezung einiger Exemplare zu besorgen/ den ichrichte alles so ein, daß ich auch in meiner Abwesen-heit das Verlangte abgehen lassen kan.
Ich habe neulich wieder ein sehr gütiges Schrei,ben von dem Erbprinzen-) erhalte«/ so daß wirnicht werden umhin könne»/ ihm unsern Besuch j«machen/ wo wir sehr freundlich empfangen zu n>«.den hoffen können. Ich melde demselben ebenfallsmit dieser Post meine Abreise. Diese Woche gehetder Kopf des Apollo/ welcher der meinige undder beste in Rom war/ mit Sachen des Fürsten ad,Ich erwarte also ferner kein Schreiben von Jl>>nen. Sollten Sie aber etwas Dringendes zu mel>den haben, verweise ich Sie an den hanöverisehenbevollmächtigten Minister zu Wien/ Herrn Generalvon Walmoden/ bei welchem ich ein paar Tageausrasten werde. Mein Bild wird allererst nach mei-ner Abreise von hier gehen können; binnen der Zeitmag daS Original die Stelle der schönen Copie ver-treten/ die wahrhaftig mit der Empfindung eine-FreundeS gemachet ist.
Ich schreibe heute ebenfalls an meinen Fürsten,mit dem wiederholten Verlangen/ Sie bei meinerAnkunft in Dessau zu finden.
Ich küsse Sie tausendmal/ mein würdigster Freund,-und mit unbeschreiblicher Sehnsucht/ Sie in demVaterlande zu umarmen/ ersterbe ich ganz der Ih-rige :c.
I) lvon Braunschw cig>z