Druckschrift 
11 (1825)
Entstehung
Seite
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Freundschaftliche

tu; ist: den man hält einen solchen unbesonnenenMenschen in der Inquisition/ gibt ihm ein gutesZimmer nnd nähret ihn gut; er bat seinen Garten,Luft zu schöpfen, und wen man glaubt/ er sei vondem Gegentheile überzeugt, laßt man ihn laufe»xu>, sigillc» silt-uni, Hch lasse mir nicht einmal ein-fallen zu zweifeln; den ich habe an andere Sachenzu denken/ die angenehmer/ ich will nicht sagen/ di-wichtiger sind.

An Volkina n.

iNach Hamburgs

Rom, de» tü Febr. j?64.

^Lch antworte in demselben Augenblike/ in welchemich Ihr Schreiben erhalten habe/ welches mich mehr,als hinlänglich war/ von dem Gegentheile meinesVorwnrfS überzeuget hat. Von meiner Gesinnungkan ich Ihnen keine thätigere Proben, als duFreundschaft gegen Ihren würdige»/ mir theuernund werthen .Herrn Bruder/ geben/ welcher/ ohn-gcachlet meiner kleinen Abneigung / die mir der nunwiderlegte Verdacht erwekt hatte/ mich in wenigTagen gewan; und ich hoffe/ cS werde demselbenmeine Bekantschaft nicht nachtheilig sein/ zumalda wir uns alle Tage sehen und spreche»/ und viel-leicht begleite ich ihn und seinen Gefährten nachNeapel.

An meine Geschichte der Kunst bin ich müde;n denken/ nnd ich weiß auch nicht, was auS der-selben geworden ist. Ich schrieb an Herrn Wal-ther, daß ich wünschete/ dieselbe dem Kaiser zuzu-schreiben/ und unmittelbar darauf bekam ich ein